Wohnungsbrand in Horst.

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Brandraum (Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen)
Gelsenkirchen: Feuerwehreinsatz |

Als die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand am Sonntag 10. Januar 2016 in den Gelsenkirchener Ortsteil Horst gerufen wurde, staunte die Besatzung des zu erste eintreffenden Fahrzeuges nicht schlecht, als sich ihnen ein Mann im Bademantel bemerkbar machte, um sie über einen Brand in der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses zu informieren.

Der Mann gab an, Mieter der Dachgeschoss Wohnung des Hauses zu sein. Ob sich noch Personen in der Brandwohnung befinden würden, wusste er nicht.

Von außen konnte man zumindest dichten grauen Brandrauch durch das Badezimmerfenster der Brandwohnung erkennen.


Der Einsatzleiter ließ daraufhin sofort zwei Einsatzkräfte unter Atemschutzgerät zur Rettung der eventuell in der Wohnung befindlichen Personen vorgehen.

Glücklicherweise war die Wohnung noch nicht bezogen, so dass nur die verkohlten Reste einer verbrannten Matratze mit dem mit genommenem Strahlrohr abgelöscht wurden.

Nachdem auch alle anderen Räume der Wohnung abgesucht worden waren, wurde der noch vorhandene Brandrauch mit einem Belüftungsgerät durch die Wohnungsfenster ins Freie geblasen.

Durch die starke Rußbelastung an den Wänden ist davon auszugehen, dass eine Ausbreitung des Brandes nur durch das Fehlen von weiteren Möbeln in dem Brandzimmer unterblieben war.

Die Gelsenkirchener Berufsfeuerwehr war mit 20 Einsatzkräften vor Ort. Wegen der Kürze der Einsatzzeit, konnte der mit alarmierte Löschzug 14 der freiwilligen Feuerwehr, vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle wieder zum Standort zurückkehren.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Leitung der Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
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Jochen Czekalla aus Duisburg | 10.01.2016 | 17:39  
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