DGB Frauen erfolgreich unterwegs

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Gelsenkirchen: Musiktheater im Revier | Der Internationale Frauentag der DGB Frauen im Musiktheater

Der Internationale Frauentag findet immer am 8. März statt – und fiel damit in diesem Jahr auf einen Sonntag. Dennoch konnten die DGB Frauen ihre Forderungen publik machen – und das an einem ganz besonderen Ort. Dieter Kükenhöner, Geschäftsführer und damit Hausherr des MIR, machte es möglich: Die DGB Frauen durften ins Theater! Und sie waren nicht mit leeren Händen gekommen. Neben Flugblatt hatten sie einen Shopper im Gepäck, mit dem sie die Beschäftigten vor Ort sowie die Besucherinnen überraschten. Auf dem leuchtete die rote Rose als Symbol des Frauentages sowie der Slogan „Frauen erfolgreich unterwegs“.

„Ja, wir sind erfolgreich“, wurde von Brigitte Becker, Vorsitzende des Frauenausschusses und Susanne Franke, Leiterin des DGB-Hauses der Jugend einstimmig betont. Sichtbare Zeichen dafür wären z. B. Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch mehr Kindertagesstätten in Gelsenkirchen. „Und auch der Mindestlohn ist endlich durchgesetzt“ vergaß Brigitte Becker nicht anzumerken. „Damit steigen nicht zuletzt die Löhne von Frauen“ wusste Susanne Franke zu ergänzen, „denn zwei Drittel der Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind weiblich.“

Der Mindestlohn ist für beide aber nur der Anfang. Faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine gleichberechtigte Teilhabe in der Arbeitswelt bleiben Ziele, für die es sich nach Meinung der beiden Aktivistinnen zu kämpfen lohnt.

Deshalb forderten die DGB Frauen nicht nur am gestrigen Frauentag u. a. einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit nach der Familiengründung sowie auf die Rückkehr aus der Teilzeit zur Vollzeit. Auch eine höhere gesellschaftliche und finanzielle Wertschätzung von frauendominierten Berufen steht nach wie vor auf der Agenda. „Erzieherinnen, Krankenschwestern oder Altenpflegerinnen sind mehr wert“ – da waren sich Brigitte Becker und Susanne Franke einmal mehr einig.

Tatkräftige Unterstützung erhielt die gestrige Aktion von Gaby Schäfer (Frauenbüro) und Martina Rudowitz (Bürgermeisterin).
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