Die Sorge in der Bevölkerung wächst

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Heinberg: Parallelgesellschaften zerstören immer mehr den gesellschaftlichen Bindekitt

„Gelsenkirchen gelingt nur gemeinsam. Und Gelsenkirchen gelingt nur dann, wenn wir uns neu und immer wieder auf die Werte Respekt, deutsches Recht und solidarisches Handeln besinnen, um die zweifelsohne vorhandenen Probleme und Zukunftsaufgaben zu meistern. Wer Armutslagen systematisch ausnutzt und für den eigenen Profit nutzt, wer anderes Recht als unser staatliches Recht zum Maßstab macht, wer Gewalt gegen Menschen oder Sachen als legitimes Mittel in Konflikten einsetzt und wer nicht an einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben aller Menschen hier in Gelsenkirchen interessiert ist, der muss sich fragen lassen, ob er oder sie in Gelsenkirchen jemals zu Hause sein kann,“ mit klaren Positionen ist in diesen Tagen der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Wolfgang Heinberg, in zahlreichen Bürgergesprächen unterwegs.
„Denn,“ so Wolfgang Heinberg, „die Sorge in der Bevölkerung wächst, dass sich negative und problematischste Verhaltensmuster und Strukturen mittlerweile schon so parallel entwickelt und manifestiert haben, dass der gesellschaftliche Bindekitt, das, was uns zusammenhalten sollte, nämlich friedlich, solidarisch und respektvoll miteinander zu leben, immer weiter unter Druck gerät.“
Für die CDU-Fraktion gehört die aktuelle Lage in der Stadt dringend auf die Tagesordnung aller Fachausschüsse, der Bezirksvertretungen und des Rates. Wolfgang Heinberg: „Sozial deviantes Verhalten, das Ablehnen von bestimmten Regeln des friedlichen Zusammenlebens, ist längst kein Thema bestimmter Stadtteile oder Stadtbezirke mehr, sondern ein gesamtstädtisches Problem. Schrottimmobilien und übelste Geschäftemacherei damit sind ebenfalls überall in der Stadt zu finden. Massive Konflikte verschiedener ethnischer Gruppen untereinander, egal ob aus religiösen Gründen oder aus was auch immer, finden fast täglich Platz in Gelsenkirchen. Aggressives Betteln und Treffpunkte von Menschen am Rande der Verwahrlosung sind nicht wegzudiskutieren und nicht zuletzt das Thema Angsträume und Sicherheit beschäftigt mittlerweile alle Altersgruppen und alle Menschen, egal woher sie kommen.“
Für die CDU-Fraktion steht fest: nur wenn wir als Stadtpolitik die Dinge auch ansprechen, die die Menschen bewegen, dann können wir Lösungsstrategien diskutieren und vor allem den politischen Rattenfängern, egal an welchem Rand, das Wasser abgraben. Wolfgang Heinberg: „Dinge beim Namen zu nennen, die faktisch sind, ist kein Schlechtreden unserer Stadt, sondern ein realistischer und notwendiger Politikansatz. Ich erfahre in den Bürgergesprächen, in E-Mails und Telefonanrufen tagtäglich, dass die Menschen in der Stadt in großer Sorge sind. Wenn demokratische Politik nicht mindestens versucht, Lösungen und Perspektiven für ganz existentielle, unsere Stadt und das friedliche Zusammenleben der Menschen betreffende Probleme zu finden, dann werden sich die negativen Trends fortsetzen und weiter verfestigen. Damit das nicht passiert, brauchen wir den politischen Dialog und den politischen Diskurs genau jetzt! Wir werden die Themen in den Ausschüssen, Bezirksvertretungen und im Rat ansprechen. Das erwarten die Menschen zu Recht und das ist, muss und kann Teil der Lösung oder des Herangehens an die tatsächlichen Probleme in der Stadt sein.“
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