Emscherstraße 66 ist der CDU ein Dorn im Auge

Anzeige
CDU setzt sich für einen schnelleren Abriss als geplant ein

Der Zustand der leerstehenden städtischen Immobilie an der Emscherstraße 66 in Erle ist der CDU-Ratsfraktion ein Dorn im Auge. Bei einer Besichtigung der Außenanlagen waren die Politiker allein über das äußere Erscheinungsbild des Objektes, welches bis zum Herbst 2012 dem Rat der Stadt als Tagungsstätte und den Fraktionen als Bürostandort diente, erschrocken.

„Was wir hier zu sehen bekommen haben, ist genau das Bild von Verwahrlosung, das wir in unserer Stadt genau nicht haben wollen. Verwahrlosung und Vermüllung ist häufig ein Begleitumstand und oder Auslöser, für weitere negative Tendenzen, wie Kriminalität und der Schaffung von Angsträumen. Dazu passt auch die vermutliche Brandstiftung die Anfang Juni einen Großeinsatz der Feuerwehr auslöste“, so Wolfgang Heinberg, Fraktionsvorsitzender.

„Die Stadt muss eine Vorreiterrolle und Beispielfunktion übernehmen und in den Fällen, in denen sie schnell und unmittelbar als Eigentümerin und allein Zugriffsberechtigte agieren kann, natürlich umgehend handeln. Für die kommende Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Liegenschaften haben wir daher einen Sachstandsbericht angefordert und drängen in diesem Kontext darauf, den für 2017 geplanten Abriss der Aufbauten möglichst zeitnah vorzuziehen“, erklärt Sascha Kurth, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss.

Aus Sicht der CDU-Fraktion hat das Grundstück ein beachtliches Entwicklungspotential für das Gewerbegebiet und den Logistikstandort Emscherstraße. Ein unnötig langer Leerstand mit den einhergehenden und beschriebenen negativen Begleiterscheinungen kostet damit nebenbei viel Geld und Arbeitsplätze.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.