Beim Brand der Maritim – Residenz in Gelsenkirchen kam ein Mann ums Leben, eine Frau wurde Verletzt.

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Feuerwache 1. in der Gelsenkirchener Altatdt (Foto: @Heinz Kolb)
Gelsenkirchen: Eine Tode beim Großbrand in der 18 Etage des Maritim |

Gegen 13:43 Uhr am Samstagmittag 08. April 2017 erreichte die Feuerwehrleitzentrale Gelsenkirchen mehrere Anrufe die einen Brand in dem Wohnturm der Martim Residenz an der Feldmarkstraße, im Ortsteil Feldmark meldeten. In der Etage wurden noch mehrere Personen vermisst.
In der 18 Etage des 21 geschossigen Gebäudes in der Gelsenkirchener Innenstadt. Schlugen beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Altstadt Flammen aus dem Appartement.

Sofort wurde die Menschenrettung eingeleitet. Eine Frau wurde aus der Brandetage verletzt gerettet. Sie erlitt eine Rauchvergiftung. Eine zweite Person konnten die Einsatzkräfte nur noch tot auf dem Balkon des Brandappartements auffinden.
Nach 45 Minuten hatten die rund 60 Einsatzkräfte die aus ganz Gelsenkirchen im Einsatz waren den Brand unter Kontrolle.

Die Löscharbeiten in der Maritim Residenz dauerten die noch bis 16.45 Uhr an.
Erst dann waren alle Brandnester in dem völlig ausgebrannten Appartement abgelöscht. Während der Löscharbeiten mussten rund 40 Bewohner des Hochhauses im Foyer der Anlage betreut werden. Hierbei kamen auch vier Notfallseelsorger zum Einsatz.

Die verletzte Frau aus der Brandetage wurde mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Löscharbeiten wurde die sogenannte Steigleitung im Treppenraum des 21- genutzt. Somit musste keine Schlauchleitung bis in die 18. Etage verlegt werden. Dennoch waren die Löscharbeiten für die Einsatzkräfte physisch enorm anspruchsvoll. 18 Atemschutztrupps waren an der Menschenrettung, der Brandbekämpfung und der Kontrolle benachbarter Wohnungen beteiligt.

Neben zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr kamen dabei auch die Löschzügen Altstadt, Ückendorf, Erle-Süd, Horst und Resse zum Einsatz. Insgesamt waren somit gut 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Die übrigen drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr besetzten ihre Gerätehäuser für mögliche Paralleleinsätze bzw. waren als Brandsicherheitswache in der Arena im Einsatz.

Zu der Brandursache sowie zur Identität der verstorbenen Person und dem entstandenen Sachschaden hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
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2 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 08.04.2017 | 22:03  
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Heinz Kolb aus Gelsenkirchen | 09.04.2017 | 02:29  
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