Kein Platz für Humor

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Ob sich die Kollegen vom "Stern" und dem „Spiegel“ wohl ähnlich gewundert haben, als sie den Leserbrief eines anonymen Autors in ihrer Hauspost fanden? Neben dem Leserbrief war die offizielle Einladung zum 50-jährigen Vereinsjubiläum der Angelfreunde Gladbeck beigelegt.

Unter dem üblichen Text dann ein Spruch in großen Lettern: „Es ist erlaubt, Fische zu schlachten, um sie dann zu essen. Es ist aber nicht erlaubt, Pflanzen zu pflücken, um sie dann zu rauchen. Das ist gemein!“

Was auffallend blau und kursiv geschrieben doch offensichtlich scherzhaft gemeint war, trieb dem anonymen Einsender die Zornesröte ins Gesicht. Und sogleich auch die Tinte aufs Papier. Er fragt: Angelverein oder Drogenring? Vereine sollten doch verantwortungsbewußt handeln und Jugendliche nicht durch „solche Sätze“ zum Drogenkonsum verleiten... Also, wenn jetzt so ein Spruch einen Jugendlichen tatsächlich dazu bringt, gepflückte Kräuter zu rauchen, kann ihm auch kein Angelverein mehr helfen.
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