SPD und LINKE versus Heinz Enxing

Wird für sein Schreiben an Klimamanagerin Karin Knur von der SPD und der LINKE scharf kritisiert: Heinz Enxing, Vorsitzender des Vereins für Orts- und Heimatkunde.
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  • hochgeladen von Annette Robenek

Die LINKE Gladbeck hatte sich bereits darüber echauffiert, nun hat auch die SPD Ratsfraktion Kenntnis von einem Schreiben des Vorsitzenden des Vereins für Orts- und Heimatkunde, Heinz Enxing, an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Gladbeck, Katrin Knur, erhalten. In diesem äußert Enxing, Knurs Arbeit sei entbehrlich, da sie unter anderem auch Freizeitradtouren organisiere, um dadurch den Klimaschutz zu fördern. Schließlich biete der Verein seit vielen Jahren Radtouren an.

Äußerst kritisch wird dieses Schreiben vom umweltpolitischen Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Wendel vorm Walde, gesehen.

Es gehe bei der Aktion Stadtradeln Klima-Bündnisses nicht um das touristische Erkunden der Stadt Gladbeck, und ihrer Umgebung, sondern um die Bewusstseinstiftung für vermehrte Radverkehrsforderung für den Klimaschutz.

Gladbeck und weitere Städte in der Region hätten sich an dieser Aktion beteiligt, der Umweltausschuss hatte sich geschlossen für die Teilnahme am Stadtradeln gestimmt und Katrin Knur mit der Organisation betraut. Aufgrund des großen Erfolgs in 2013 wird die Aktion in diesem Jahr fortgesetzt.

"Schreiben ist mehr als peinlich"

„Vor diesem Hintergrund ist das Schreiben von Herrn Enxing an Frau Knur mehr als nur peinlich“, lässt vorm Wald wissen und fährt fort: „Es zeigt sich von keinerlei Sachkenntnis getrübt. Oder soll es ein Vorgeschmack auf das Wirken des neuen BM Kandidaten Enxing sein? Von wenig menschlichem Anstand geprägt ist im Übrigen die Bemerkung an Frau Knur, dass man ihren Job weil zu teuer für überflüssig hält (eine dreijährige Projektstelle, die zu mehr als 90% bezuschusst) wird.“

Auch Olaf Jung, Fraktionsvorsitzender der Gladbecker LINKE zeigt sich „befremdet“ über die Art und Weise, wie Enxing Knur kritisiert. Den Organisatoren des Vereins und Heimatkunde gebühre Dank dafür, dass sie seit Jahren Radtouren anbieten. Doch daraus den Anspruch abzuleiten, dass nur der Heimatverein derartige Radtouren organisieren dürfte, bezeichnet Olaf Jung als „äußerst vermessen“.

Jung abschließend: „DIE LINKE ist froh darüber, dass es in Gladbeck viele engagierte Menschen gibt. Bei 76.000 Einwohner ist da genügend Platz für viele Anbieter von Radtouren.“

Autor:

Annette Robenek aus Gladbeck

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