Krötenwanderung: NABU Gladbeck mahnt Autofahrer zu Vorsicht

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Auch der in Gladbeck ansässige Bergmolch ist nach Angaben des NABU Gladbeck besonders gefährdet. (Foto: Michael Korn)
Gladbeck: Stadtgebiet | Bei Fröschen, Molchen und Kröten ist es schon so weit: Sie entwickeln Frühlingsgefühle und gehen auf Wanderschaft zurück zu den Laichgewässern.

Dabei müssen sie häufig Straßen überqueren. Der Naturschutzbund (NABU) Gladbeck appelliert anlässlich dieser anstehenden Wanderungen an alle Autofahrer, achtsam zu sein. Etwa Mitte März erwachen auch in Gladbeck die ersten Lurche wie Erdkröte, Grasfrosch oder Berg- und Teichmolch aus der Winterstarre. Sie wandern dann zu ihren Laichplätzen, um sich fortzupflanzen. Kreuzt der Wanderweg aber eine Straße, bedeutet das für die Lurche das fast sichere Todesurteil. Besonders bei feuchter Witterung und zwischen 18 Uhr und 5 Uhr in der Früh müsse mit den Tieren gerechnet werden, so einer Mitteilung des NABU Gladbeck zufolge.  Daher der Appell zu besonderer Vorsicht.

Vorsicht an Wäldern, Weiden und Gewässern


Einige neuralgische Punkte in Gladbeck seien die Ellinghorster Straße, Randbereiche wie an der Buerelter- und Scholvener Straße oder die Feldhauser Straße in Höhe der Breiker Höfe in Zweckel. „Überall, wo es Wald, Weideflächen, Gewässer gibt, muss man mit Lurchen rechnen. In der Bundesrepublik sind 20 Arten nachgewiesen, davon seien elf Arten in ihrem Bestand bedroht. In Westfalen kommen 15 Amphibienarten vor, etwa acht von ihnen sind in der Roten Liste NRW als gefährdet geführt. „In Gladbeck sind nach eigenen Beobachtungen und Prüfen der Fachliteratur Erdkröte, Kreuzkröte, Grasfrosch, Grünfrosch, Teichmolch, Bergmolch und Kammmolch nachgewiesen,“ so Michael Korn vom NABU Gladbeck.
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