Neuer Interessenverband gegründet: "AfD" nun auch in Gladbeck aktiv

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Will sich mit der "AfD-Interessengemeinschaft Gladbeck" intensiv in die Diskussionen um den Ausbau der B 224 zur A 52 einbringen: Klaus Kurzeja. (Foto: Privat)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Einen „weißen Fleck“ weniger hat seit wenigen Tagen die politische Landkarte der „Alternative für Deutschland“ (AfD): Mitglieder und Interessierte trafen sich nun zu einer Stammtischrunde, in deren Verlauf der „AfD Interessenverband der Stadt Gladbeck“ offiziell ins Leben gerufen.

Einleitende Worte gab es vom „AfD“-Kreissprecher André Yorulmaz, ehe dann Klaus Kurzeja und Michael Klein die Themen des Abends präsentierten.

Hauptthema "B 224/A 52"


Im Mittelpunkt stand dabei natürlich der geplante Ausbau der B 224 zur Autobahn A 52. Beschlossen wurde, das der „AfD“-Interessenverband sich dieses Themas auch künftig annehmen will. Schließlich gebe es seitens der Gladbecker Bürger bereits große Bedenken, dass unter anderem durch die bei einem Ausbau unumgänglichen Umleitungsstrecken durch Gladbeck die Straßen einer deutlich erhöhten Abnutzung unterworfen würden. Zudem würden auch jahrelange Störungen des Straßenverkehrs befürchtet und die Stadt Gladbeck bei einem Ausbau auch in geographischer Hinsicht geteilt. Die „AfD“ bemängelte, dass bis heute alle Vorschläge und Einwände von Bürgerinitiativen ungehört geblieben seien. So seien im Prozess zur Entscheidungsfindung 3.000 gesammelte Bürgerunterschriften sowie eine Alternativlösung für einen Ausbau durch die „Heege“ nie weiter behandelt worden. Eine Lösung, die von den „AfD“-Mitgliedern vor Ort aber eindeutig favorisiert werde.

Michael Klein forderte seitens der „AfD“, dass die Ratssitzungen in Gladbeck künftig öffentlich durchgeführt werden sollten. Es gelte „Mauscheleien“ zu verhindern, begründete Klein sein Forderung. Und auch Bürgerentscheide seien notwendig, um wichtige Themen demokratisch zu behandeln.

Wiederbesetzung der Polizeiwache Jovyplatz


Eine weitere Forderung der „AfD“ für Gladbeck besteht darin, die Polizeiwache am Jovyplatz wieder mit Personel zu besetzen. Immerhin, so die „AfD“-Vertreter, dauere es nicht selten über eine Stunde, bis die alarmierte Polizei endlich vor Ort sei. Und die fehlende Polizeipräsenz führe bei vielen Bürgern schon längst zu Unmut.

Als „amüsant“ bezeichnet „AfD“-Kreissprecher Yorulmaz den Umstand, dass sich am Gründungsabend der „Interessengemeinschaft Gladbeck“ angeblich auch mehrere „hochrangige CDUler aus Gladbeck“ in der Lokalität getroffen hätten und eben diese CDU-Mitglieder mehrfach misstrauische Blicke in den von der „AfD“ angemieteten Raum geworfen hätten.

Weiter berichtet Andre Yorulmaz, dass am Ende der Versammlung ein Besucher seinen ausgefüllten „AfD“-Mitgliedsantrag überreicht habe.

Bereits beschlossen wurde, jeweils am ersten Donnerstag im Monat Treffen des „AfD-Interessenverbandes Gladbeck“ durchzuführen.
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