Schwerer Unfall auf der South-Kirkby-Straße - Vollsperrung - 4 Verletzte

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Zwei der drei betroffenen PKW an der Unfallstelle.
Hattingen: Niedersprockhövel | Am Samstag, 13.01.2018, kam es gegen 14:00 Uhr auf der South-Kirkby-Straße zu einem folgenschweren Unfall.

Ein aus Richtung Hattingen kommender 72 Jahre alter PKW Fahrer aus Essen, der in Richtung Querspange fuhr, geriet kurz hinter der Einmündung Hattinger Straße auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte er mit einem ihm entgegenkommenden PKW eines 61-jährigen aus Sprockhövel. Dieser verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Fahrzeug drehte sich und kam zum Stillstand. Der PKW eines weiteren 63- Jahre alten Fahrzeugführers aus Remscheid kollidierte dabei mit dem zum Stillstand gekommenen PKW. Die Unfallstelle mit den betroffenen PKW erstreckte sich auf fast 100 Meter.

Die Rettungsleitstelle alarmierte aufgrund der Anzahl der Verletzten 3 RTW und ein Notarzteinsatzfahrzeug. 2 Verletzte wurden nach der Erstversorgung in das EVK, zwei weitere Verletzte in das Helios Krankenhaus nach Schwelm transportiert. Die Löschzüge Niedersprockhövel und Obersprockhövel waren mit 4 Fahrzeugen und mit 21 Feuerwehrkräften ebenfalls bis fast 18 Uhr an der Einsatzstelle. Die Feuerwehrkräfte klemmten die Batterien der PKW ab und sorgten dafür, dass auslaufende Betriebsmittel abgebunden wurden. Weiterhin übernahmen sie die Vollsperrung der Straße. Weitere Polizeikräfte waren durch einen Brandeinsatz an der Isenbergstraße gebunden.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben nach Fertigstellung des Unfall- und Lagebildes, dass die anfängliche Aussage von Beteiligten, der Unfallverursacher sei mit einem hellen Kleinwagen geflüchtet, nicht stimmen könne. Der Unfallverursacher wurde vor Ort ermittelt und diesem wurde eine Blutprobe entnommen, da eine Medikamenteneinnahme nicht ausgeschlossen werden konnte.

Die South-Kirkby-Straße war während des Einsatzes beidseitig gesperrt.

Nach Mitteilung der Polizei gab es zum Glück nur Leichtverletzte. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird von der Polizei vorerst auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Die beteiligten PKW, bei denen die Airbags ausgelöst hatten, mussten abgeschleppt werden. Zwei der PKW wurden sichergestellt.

"Es ging alles rasend schnell und dann knallte es auch schon furchtbar", sagte ein PKW-Fahrer aus Gelsenkirchen zum STADTSPIEGEL. Der Gelsenkirchener konnte mit seiner Familie im Auto nur knapp dem Unfall ausweichen und Polizei und Feuerwehr verständigen.
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