Stadt Bochum: "Schwimmbrücke" in Dahlhausen bleibt weiter dicht

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Wie die Stadt Bochum jetzt bekannt gab, bleibt die Schwimmbrücke (Pontonbrücke) zwischen Niederwenigern und Dahlhausen auch weiterhin gesperrt. Damit fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit eine wichtige Abkürzung zwischen beiden Städten weg. Foto: STADTSPIEGEL-Archiv
Hattingen: Schwimmbrücke Dahlhausen |

Kurz hinter der Einmündung an der Straße Ruhrmühle bis zum Parkplatz in der Kurve im Bereich „Dahlhauser Tiefbau“ erneuert das Tiefbauamt der Stadt Bochum seit April die Lewackerstraße auf einer Gesamtlänge von fast 900 Metern vollständig. Seit Beginn der Arbeiten wurde der gesamte Baustellenbereich, mit Ausnahme für die direkten Anlieger, für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. Lediglich Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren.

Von dieser Sperrung ist auch die Pontonbrücke über die Ruhr betroffen. Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Auswertung des Ideenwettbewerbs zur Schaffung einer sicheren Befahrbarkeit der Brücke für Kraftfahrzeuge bis 2,8 Tonnen bleibt die Brücke auch nach dem Abschluss der Bauarbeiten vorerst für motorisierte Fahrzeuge gesperrt.
Zurzeit prüft ein speziell hierzu beauftragtes Ingenieurbüro die von den Bürgern eingereichten Vorschläge zum Erhalt der Befahrbarkeit für Fahrzeuge bis 2,8 Tonnen. Die Ergebnisse werden, so die Bochumer Stadtberwaltung, nach Abschluss der Prüfung und der Abstimmung mit den ebenfalls betroffenen Kommunen Hattingen und Essen sowie dem Ennepe-Ruhr-Kreis durch die politischen Gremien diskutiert.
Da es in der Vergangenheit wiederholt zum Befahren der Brücke mit schweren LKW gekommen ist, hat die Stadt Bochum durch bauliche Maßnahmen wie dem Anbringen von Betonringen, welche die Zufahrt einengen, verhindert, dass Fahrzeuge von mehr als 2,10 Metern Breite die Brücke nutzen.
"Diese Maßnahmen führten jedoch immer häufiger zu gefährlichen Situationen mit Fahrzeugen im Gleisbereich des direkt zwischen Brücke und Lewackerstraße liegenden Bahnübergangs", führt Bochum weiter aus und kommt zu dem Schluss: "Daher kann die Brücke derzeit nicht für den Kfz-Verkehr geöffnet werden."
Ansonsten, so heißt es weiter, gingen die Arbeiten planmäßig voran. Ein durchgehender Gehweg auf der westlichen Seite, an der die Ruhr verläuft, ist bereits fertiggestellt. Dieser hat zwischen der Einmündung Ruhrmühle und der Pontonbrücke eine Breite von bis zu 2,75 Meter. Das Teilstück südlich der Schwimmbrücke in Richtung Linden soll wegen der beengten Platzverhältnisse mit einem rund ein Meter breiten Gehweg ausgestattet werden.
Die Straßenbauarbeiten zwischen Ruhrmühle und Pontonbrücke sind weitestgehend abgeschlossen. Im Abschnitt Pontonbrücke bis „Dahlhauser Tiefbau“ laufen die abschließenden Arbeiten derzeit.
Voraussichtlich Mitte November soll die Fahrbahndecke in beiden Abschnitten gemeinsam asphaltiert werden. Diese Arbeiten sind jedoch wetterabhängig und können nur bei Trockenheit durchgeführt werden. Insgesamt kosten sie voraussichtlich rund 1,1 Millionen Euro.
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