Hattingen: Waldjugendspiele begeistern 362 Grundschüler

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Foto: Römer
Hattingen: Große Schutzhütte | „Oh, der ist ja total süß!“, Frisco vom Emstal kennt bereits die besondere Zuneigung, die ihm zweimal im Jahr von Hattinger Grundschülern entgegen gebracht wird. Der dreijährige Weimaraner weiß, entweder sind gerade die Waldjugendspiele oder die Gewinner pflanzen mit seinem Herrchen, dem Förster Thomas Jansen, den Baum des Jahres im Schulenbergwald.
362 Kinder aus 16 Klassen und von acht Grundschulen waren jetzt an zwei Tagen im Wald unterwegs, denn in der Tat standen die diesjährigen Waldjugendspiele an. Wie in jedem Jahr hatte sich Förster Jansen eine Reihe von Aufgaben überlegt, bei denen es viel zu erleben, viel zu begreifen und vor allem viel zu lernen gab. Dabei konnten die Grundschüler Punkte sammeln, wenn sie das Alter eines Baumes richtig bestimmt, verschiedene Fragen zu Bäumen beantwortet, ihre Treffsicherheit beim Zapfen-Zielwerfen bewiesen, Gegenstände durch Tasten erkannt oder Tiere des Waldes zugeordnet hatten.
Der STADTSPIEGEL traf die Klasse 3b der Grundschule Oberwinzerfeld mit ihrer Klassenlehrerin Birgit Kühnapfel beispielsweise an dieser Buche (im Hintergrund). Hier mussten sie mit Hilfe des Abstandes zwischen Daumen und Zeigefinger den Umfang des Baumes feststellen und sein Alter sowie die Höhe schätzen.
Insgesamt knapp vier Stunden waren die Kinder im Wald unterwegs und hatten dabei, wie sie selbst sagten, einen Riesenspaß. Am besten gefielen ihnen das Durchsägen eines Baumstammes und der lebende amerikanische Wüstenbussard, den sie ganz aus der Nähe bestaunen durften. Und natürlich Frisco vom Emstal...
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