Leben mit Prostatakrebs

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Informierten die Zuhörer zum Leben mit Prostatakrebs: Oberarzt Peter Bach, Dominik Schulte, Joachim Noldus, Guido Müller und Hans Dieter Rutkowski. (Foto: Veranstalter)

Der Direktor der Urologischen Klinik des Marien Hospitals, Joachim Noldus, lud zusammen mit der Bochumer Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe zur Veranstaltung „Leben mit Prostatakrebs“ ein. Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich über dieses Thema zu informieren.

Hans Dieter Rutkowski, Vorsitzender der Bochumer Prostatakrebs- Selbsthilfegruppe, machte deutlich, dass diese eine Anlaufstelle für Betroffene sei, die eng mit dem Kompetenzzentrum Prostatakarzinom im Marien Hospital zusammenarbeite.

Noldus berichtete über neue Erkenntnisse bezüglich der Diagnose und Behandlung. "Das Zentrum bietet Erkrankten und Angehörigen eine Beratung und Begleitung bei allen Schritten der Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs. Besonders das frühzeitige Erkennen ist wichtig, da Prostatakrebs bei Männern ab dem 50. Lebensjahr mit etwa 67.600 neuen Fällen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung ist. Damit ist diese Erkrankung für etwa neun Prozent der tumorbedingten Todesfälle verantwortlich."

Die Urologische Klinik wendet daher neue, innovative und international anerkannte Verfahren zur Diagnostik und Therapie an. Dabei sollen selbst kleinste Tumorherde im Frühstadium erkannt und individuell therapiert werden. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung stehen heute mehr Therapieverfahren denn je zur Verfügung. Neues aus dem Praxisalltag berichtete Urologe Dominik Schulte. Als Kooperationspartner arbeitet er ebenfalls eng mit Joachim Noldus und seinem Team zusammen.

Guido Müller, Leitender Oberarzt in der Urologie Klinik Quellental Hartenstein, gab einen Überblick über verschiedene Rehabilitationsmöglichkeiten. Er stellte dazu Therapie- und Behandlungskonzepte vor, die zum Beispiel zur Behandlung von unkontrolliertem Urinverlust oder gestörter Sexualfunktion dienen. Dadurch soll nicht nur die medizinische Rehabilitation sondern auch der alltägliche Umgang mit den Folgen von Prostatakrebs erleichtert werden. Im Anschluss hatten die Zuhörer noch die Gelegenheit, sich mit den Referenten auszutauschen.

Quelle: Marien Hospital
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