Schulentscheidung kommentiert

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Als guter Demokrat lässt man sich gerade von profilsüchtigen Politikern viel gefallen. So auch am Dienstag während der letzten 2014-Ratssitzung.

Einmal mehr ging es, wie in den zurückliegenden fünf Jahren, um das Thema Schule. Würde es nicht bei den Schul-Inhalten um die Zukunft der Gesellschaft, nämlich die Kinder, gehen, könnte ein guter Demokrat weitere derartige lokale Kabarettsitzungen vertragen.

Von Rats-Zicken und den "großen Larrys"


Wie gekränkt müssen die lokalen Politiker eigentlich sein, wenn sie immer und immer wieder die Fünf-Jahres-Schul-Historie aufarbeiten müssen, sich gegenseitig beschimpfen, und sie letztlich geheime Abstimmungen nutzen, um Kaffeesatzlesungen vorzunehmen. Da werden 50-Jährige zu pubertierenden Zicken und da spielen lokale Möchtegern-Politiker den "großen Larry". Vor dieser illustren Runde sitzt ein Bürgermeister, der in der Schuldebatte gerne den "starken Mann mit Überblick" mimt, aber in den Ratsrunden strategielos die Scharmützel zulässt.

Vorhang auf für die nächste Sitzung


Dass mit dem Elternvotum im Februar Iserlohns Schulschande nicht beendet sein wird, ist zu befürchten. Vorhang auf für Iserlohns 50-Personen-Kabarett.
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