Die nackten Zahlen sprechen gegen die Roosters

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Wird Manager Karsten Mende weiter an der Bande aktiv helfen oder bleibt Jari Pasanen, der bis Saisonende Cheftrainer bleibt, Alleinverantwortlicher für die Roosters? (Foto: Jonas Brockmann)

Wenigstens das Fernsehen lässt sich von dem Iserlohner Tabellenstand nicht abschrecken.


Denn die Waldstädter sind als Vorletzte der aktuellen Tabelle von Servus TV im neuen Jahr für zwei Übertragungstermine ausgesucht worden: am Freitag, 24. Januar, um 19.30 Uhr gegen Köln und eine Woche später am Sonntag, 2. Februar, um 17.30 Uhr gegen Hamburg.

Gerade mal zwei Erfolge in 20 Spielen!!!

Wo die Roosters an jenen Übertragungs-Terminen in der Tabelle stehen werden? Zu wünschen ist, dass sie sich dann deutlich in Richtung Pre-Play-Off-Plätze verbessert haben, um das vor dem ersten Meisterschaftsspiel ausgegebene Saisonziel, die Play-Off-Runde, nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren.
Nun verbreiten aber die ersten 23 Spiele nicht jenen Play-Off-Optimismus, der angebracht wäre. Denn gerade einmal 20 Pluspunkte verbuchten die Roosters, davon in den ersten sechs Spielen genau die Hälfte (zwei Voll-Siege, zwei Zwei-Punkte-Erfolge).

Eklatante Heimschwäche!!!

Besonders eklatant ist die Heimschwäche. Neun Punkte stehen positiv zu Buche und nur ein Drei-Punkte-Erfolg gleich zum Auftakt gegen Augsburg. Zuhause wurden zwar mehr Tore erzielt (39) als auswärts (28), dafür aber auch wesentlich mehr kassiert (48 heim, 36 auswärts).
So verwundert es nicht, dass der Abstand zu den Pre-Play-Off-Plätzen acht Punkte beträgt.

Über den Umgang mit Personalien

Bedenkt man zudem, dass eine permanente Unruhe in der Mannschaft bei der Trennung von Trainer Doug Mason, dem Ausschluss von Sébastien Caron und dem Abschied vom in Iserlohn genesenen Mark Bell zu spüren war, muss sich schon eine Menge tun, wenn die Saison nicht schon jetzt als abgehakt betrachtet werden soll.
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