Ohrringe fürs Schwesterherz

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Engel in der Stadt - am letzten Adventssonntag dieses Jahres machten sich die himmlischen Boten in Kleve an die Arbeit. Der Auftrag kam von oben - und so wurden die Besucher mit weihnachtlichem Gebäck versorgt. (Foto: Heinz Holzbach)
Die Innenstadt platzte am heutigen Samstag (21. Dezember) aus allen Nähten - schon die Parkplatzsuche war nervenaufreibend. Nicht nur Besucher aus Kleve, sondern viele Menschen aus den Niederlanden und der näheren Region waren heute in Kleve auf der Suche nach den noch fehlenden Weihnachtsgeschenken. Letzte Weihnachtsgeschenke kaufte zum Beispiel die zehnjährige Marijke van Boom aus Groesbeek. Ein paar Ohrringe für die Schwester sollten es sein - und in Kleve fanden sich denn auch die richtigen Stücke. „Meine Schwester wird sich bestimmt freuen, sie hat sich ganz doll Ohrringe gewünscht“, erzählte die kleine Niederländerin.

In der Stadt gab es denn auch neben den Schaufenstern viel zu sehen. Der Clown, der kleine Luftballontiere im Angebot hatte, saß an seinem Stammplatz, da, wo man ihn in Kleve häufiger findet. Gegenüber Mensing macht er auch immer Musik. Welchem Fürstenhaus er entstammt - das wollte der zur Salzsäule erstarrte Barockmann leider nicht verraten. Ohne mit der Wimper zu zucken stand er eisern auf seinem Platz - auch wenn ihn die Menschen mit Grimassen oder anderen Aufforderungen aus der Ruhe zu bringen versuchten.

Und auch erste Vorboten des Christkindes wurden gesichtet: Lebende Engel verteilten weihnachtliches Gebäck an die Besucher der Stadt. Ob sie direkt von oben kamen und wie sie abends wieder dorthin zurückfinden würden - das bleibt nach wie vor ein gut gehütetes Geheimnis. Den letzten Samstag vor Weihnachten nutzten auch Schulen, um auf sich aufmerksam zu machen.
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