Kreis-WfG: Konkrete Nachfragen nach Flächen für Einzelhandel, Wohn-Bebauung und Logistik

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Standortförderer auf der Expo Real in München: Bertram Gaiser, Geschäftsführer der Standort Niederrhein GmbH, Hans-Josef Bruns, Wirtschaftsförderer der Stadt Kevelaer, Tim van Hees-Clanzett, Wirtschaftsförderer der Stadt Geldern sowie Hans-Josef Kuypers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve (v.l.n.r.). (Foto: Kreis-Wirtschaftsförderer)

Kleverland. Im Grunde sind es solche Gespräche, für die wir die Reise zur ExpoReal nach München antreten." Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers sagte dies zum Ausklang des zweiten Tages auf der größten bundesdeutschen Messe für Immobilien und Investitionen. Vor Journalisten ging er auf konkrete Flächen-Nachfragen ein, in denen nach Standorten für Logistik-Areale, aber auch für den Einzelhandel und die Wohn-Bebauung gesucht wurden.

So sucht ein Consulter für einen Mandanten Grundstücke zur Realisierung von Logistik-Arealen in einer Größenordnung von 20.000 Quadratmetern und mehr. In "nachhaltig guten und entwicklungsfähigen Lagen" seien auch Lagen zur Schaffung von Wohnbebauung ab 2.000 Quadratmetern gesucht. Eine Anfrage, die in Anbetracht der ohnehin stabilen Nachfrage nach Wohnbauflächen im Kreisgebiet zu einem eher schwierigen Zeitpunkt komme. "Die Nachfrage nach Baugrund für Wohnbebauung in größerem Stil ist gegenwärtig in nur wenigen Städten und Gemeinden zufriedenstellend zu befriedigen", so die Kreis-Wirtschaftsförderung. Per Mail habe es ferner eine Bitte um Nennung von Einzelhandels-Standorten ab 4.000 Quadratmetern gegeben. Voraussetzung sei allerdings eine Einwohnerzahl ab 10.000 und mehr.

Als "höchst interessant" beurteilte Kuypers das persönliche Gespräch mit einer Investorengruppe, die mit finanzieller Rückendeckung einer großen deutschen Versicherungsgesellschaft nach Standorten für Logistik, Logistik-Dienstleistungen und leichte Produktion Ausschau hält. "Bis zu 100.000 Quadratmeter Fläche" werde hier gewünscht, und zwar zur Schaffung eines Areals, wie sie vielfach auch als "Gewerbepark-Projekt" bezeichnet werden: zwei oder drei riesige Hallen, gepflegte Grünflächen und durchaus attraktiver Baumbestand im nahen Umfeld prägten diese Anlagen.

Vor dem Hintergrund, dass man mit dem Virtuellen Gewerbeflächen-Pool bis zu zehn Hektar Nachfrage befriedigen könne, seien wohl gleich mehrere Standorte im Kreisgebiet für eine derartige Nachfrage denkbar. Auf jeden Fall wolle der Investor das Eigentum an der Fläche erwerben. Und entsprechend der europaweit bereits vorhandenen Parks des Investors, der die Anlagen behalte und selbst betreibe, sei von einer gewünschten Lage unweit von Autobahn Auf- und Abfahrten auszugehen. Das reduziere die Chancen-Vielfalt auf Kreisebene allerdings durchaus.
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