Parken wird in Kleve teurer

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Der Parkplatz an der Ludwig-Jahn-Straße: Hier sollen Autofahrer künftig Parkgebühren zahlen.

Wer heute sein Auto auf dem städtischen Parkplatz an der Ludwig-Jahn-Straße abstellt, parkt gratis. Das soll sich ändern.

Für diesen lukrativen Innenstadt-Parkplatz sollen künftig Parkgebühren gezahlt werden. Gebühreneinnahmen in Höhe von etwa 45.200 Euro erhofft sich die Stadtverwaltung von den 181 Stellplätzen.

Aber nicht nur dort werden Autofahrer künftig einen Parkautomaten vorfinden. Auch am Krankenhaus auf dem Parkplatz Albersallee/Nassauerallee (unterhalb des ehemaligen Cafés Scholten) soll künftig von 9 bis 18 Uhr abkassiert werden. Gut dabei: Wer einen längeren Besuch im Krankenhauses plant, kann für 5 Euro ein Tagesticket ziehen.

Dauerparker werden sich im Stadtgebiet auch anderen Stellen nach Alternativen umsehen müssen. Für acht Parkplätze am Großen Markt sollen Parkgebühren fällig werden, ebenso an der Wasserstraße zwischen "Feinkost Peters" und dem Haus Nr. 42 sowie den Fahrbahnbereich "Bleichen". Auch vor dem Bahnhof hat die Verwaltung noch 23 Parkplätze entdeckt, die künftig Geld in die Stadtkasse spülen könnten. Aber auch hier werden Tagestickets angeboten.

Außerdem sollen die Parkgebühren nach sieben Jahren leicht angehoben werden - zwischen 5 und 10 Cent. Wohnmobilisten sollen künftig 5 Euro (bisher 4 Euro) für 24 Stunden zahlen. Insgesamt hofft die Verwaltung auf Mehreinnahmen von jährlich knapp 227.800 Euro.

Bevor ein Proteststurm losfegt: Gleichzeitig will die Verwaltung neue kostenlose Dauerparkplätze in der Unterstadt schaffen. 82 Parkplätze sollen auf dem jetzigen Wohnmobilparkplatz an der van-den-Bergh-Straße entstehen (Kosten: 165.000 Euro). Die Anzahl der Wohnmobilplätze bleibt trotzdem erhalten: Neue Parkflächen entstehen dafür hinter dem Alleenradweg.

Außerdem sollen auf dem Parkplatz hinter der Stadthalle 40 weitere Parkplätze zum Nulltarif angeboten werden. Aufgehoben werden soll zudem das Halt- und Parkverbot auf der van-den-Bergh-Straße zwischen Wiesenstraße und der Zufahrt zum Unilever-Gelände (45 Parkplätze). An der van-den-Bergh-Straße aus Richtung Riswicker Straße entlang des ehemaligen Unilever-Geländes sollen Autofahrer ebenfalls den Stillstand am Straßenrand kostenlos genießen dürfen (65 Parkplätze) .
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