Altkleidersammler nicht immer seriös

Anzeige
(Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de)
Die Kreisverwaltung Kleve weist darauf hin, dass in jüngster Zeit wiederholt Altkleidersammlungen bekannt geworden sind, die nicht hätten durchgeführt werden dürfen. Flugblätter und Container suggerierten einen gemeinnützigen Sammelzweck, der tatsächlich nicht gegeben war und die angegebenen Telefonnummern und Adressen existierten teilweise nicht. Selbst vor der Fälschung von Logos caritativer Einrichtungen schrecken einige Sammler nicht zurück.

Für die Haushalte ist es dann schwierig den Überblick zu behalten. Seriöse Altkleidersammlungen sind sinnvoll und wichtig, doch un-seriöse Sammlungen sorgen für Verunsicherungen.

Seit Anfang Juni 2012 sind Altkleidersammlungen bei der Kreis-verwaltung in der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde anzuzeigen. Dies gilt sowohl für Straßensammlungen, die meist mit Handzetteln angekündigt werden als auch für das Aufstellen von Altkleidercon-tainern. Grundlage für die Anzeigepflicht ist das Kreislaufwirt-schaftsgesetz. Mit der Anzeige ist der Kreisverwaltung nachzuwei-sen, dass die gesammelten Alttextilien ordnungsgemäß und schad-los verwertet bzw. wiederverwendet werden. Eine große Zahl ge-werblicher und gemeinnütziger Sammler hat inzwischen eine Sammlung angezeigt. In einigen Fällen ist absehbar, dass die Kreisverwaltung die Altkleidersammlung untersagen muss.

Bei Unklarheit über die Seriosität konkreter Sammlungen informiert die Kreisverwaltung als ‚Untere Abfallwirtschaftsbehörde‘ gerne unter Telefon 02821/ 8 54 34 zu den üblichen Geschäftszeiten.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.