Klever Radsportler eroberten die Dolomiten

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In den Dolomiten hatten Kleves radsportler eine 18-prozentige Steigung zu bewältigen. (Foto: Rudi Tönnissen)

Kleve. Die Klever Radsportler Christoph Braun, Heinz-Willi Frücht und Freddy Neiß ließen es sich nicht nehmen, den Giro an der niederländischen Grenze in Wyler zu begrüßen und den Tross nach Italien zu folgen.

Auf der Sella Runde in den Dolomiten trafen die Klever Radsportler auf die Spuren der tags zuvor erfolgten 14. Etappe nach Corvara. Während die Profis des Giro mit wesentlich höherer Geschwindigkeit die Pässe der Dolomiten passierten, genossen die Klever Radfahrer auch das besondere Panorama.Vom Pralonggia-Plateau aus eröffnet sich der Blick auf die Marmolada und weitere Dolomitengipfel bis hin zu den Österreichern Alpen, die zum greifen nahe scheinen. Vom Passo Pordoi genossen sie auch den Überblick über den Sellastock und den Langkofel. Dass herrliche Panorama zu genießen, erforderte jedoch auch einige Anstrengungen. Eine Vielzahl von Pässen mit bis zu zehn Prozent Steigung konnten an nur einem Tag absolviert werden. Der Passo San Pellegrino jedoch stellte eine besondere Anstrengung dar.
Nach einem Anstieg von 15 Prozent über mehrere Kilometer wartete er noch mit einer Steigerung auf. Über drei Kilometer musste eine Steigung von 18 Prozent bewältigt werden.

Weniger steil Anstieg fällt die „Runde um's Tönnissen-Center“ aus. Maximal zwei Prozent beträgt die Steigung auf den letzen Metern zur Start und Zielpassage. Aber die Gefahren in den Kurven des Rundkurses beim Radrennen ums Tönnissen-Centers sind vergleichbar mit denen der kurvenreichen Abfahrten in den Dolomiten. So kann Christoph Braun - der langjährige Rennarzt beim Rennen ums Tennis-Center - nur hoffen, dass das diesjährige Rennen am 21.August für ihn weniger Arbeit bereit hält als die Anstrengungen bei den Anstiegen in den Dolomiten.
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