500 Blumenampeln beim Frühlingsmarkt im Monheimer Blumenmarkt.

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Mayra Mensen (6) und Nina Herrmann (8) zeigen die Kunstwerke von Lines Kalis auf ihren Gesichtern.

WFB Werkstätten wieder mit vielen schönen Angeboten aus Ton und Holz dabei.

Monheim. Der Pflanztisch beim Frühlingsmarkt im Monheimer Blumenmarkt an der Niederstraße hatte Hochkonjunktur. Blumenmarkt-Leiterin und Tochter des Inhaber-Ehepaars Josef und Maria Stefen, Heike Rösgen, probierte mit den Kunden aus, wie sich ausgewählte Blumen am besten im Blumenkasten kombinieren lassen. Das Einpflanzen ist während der ganzen Saison ein kostenloser Service.

Birgit Unterluggauer schätzt dies sehr. „Ich habe keinen Schmutz zu Hause, der Service und die Beratung sind einfach super.“ Sehr zufrieden ist auch Ilse Peters aus Hellerhof. „Ich habe Verbenen und Eisbegonien ausgewählt, jetzt lasse ich noch eine Schale für den Friedhof pflanzen.“ Conny Michel vom Blumenmarkt-Team füllt Pflanzerde in einen Topf, streut Langzeitdünger darüber und pflanzt dann die gewünschten Blumen ein.

Blumen sind aber nicht alles, was man beim Frühlingsmarkt erwerben kann. Nach einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen schaut man sich gern auch bei den vielen Ausstellern um, die Interessantes zu bieten haben. Rosemarie Koch von der Imkerei Koch aus Remscheid hat neben Kerzen aus 100% Bienenwachs und Honiggummibärchen besondere Honigsorten mit Hagebutten-, Sanddorn- und Holundermark. „Bevor die Bienenvölker ausschwärmen, brauchen wir für sie ein Gesundheitszeugnis“, sagt sie.

Claudia Schmidt-Firlus aus dem Hause Vorwerk bietet das Alles-Könner-Gerät „Thermomix“ an, mit dem man wiegen, mixen, mischen, schlagen, rühren, mahlen, Dampfgaren, kochen, kneten kann. „Damit lässt sich ein ganzes Menü zubereiten, und das Kochbuch ist gedruckt und als Chip dabei.“ Birgit Bätz kommt von Anfang an auch regelmäßig als Ausstellerin hierher. „Seifen und Feines“ heißt ihr Angebot, und alles sei mit Liebe gemacht. Sie zeigt eine „Kaffeeseife“ mit Sahnetopping. „Die benutzt man in der Küche für die Hände, der Kaffee neutralisiert die Gerüche“, erklärt Bätz.

Der WFB-Stand (WFB Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Langenfeld) wird von Roswitha Köster, Claudia Genske, Gudrun Meirick und Martina Schäfer betreut. Sie präsentieren vor allem Gegenstände aus Ton wie Pilze, Schalen, Vogeltränken, Stecktiere, Vasen oder Kugeln. Aber auch die Vogelhäuschen in allen Variationen, Stofftaschen, Fledermäuse, Notizrollen u.v.m. wurden im Berufsbildungsbereich der WFB Lise-Meitner-Straße angefertigt. „Unsere Mitarbeiter waren wieder sehr fleißig“, lobt Roswitha Köster. Michaela Melzner, die den Stand der WFB organisiert, freut sich: „Es finden sich immer Kolleginnen, die beim Auf- und Abbau helfen und den Dienst am WFB-Stand versehen.“

Am Sonntagnachmittag kommen auch die Kinder zu ihrem Recht. Lines Kalis zaubert richtige Kunstwerke auf die Gesichter der kleinen Besucher wie bei Mayra Mensen (6) und ihrer Freundin Nina Herrmann (8).
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 28.04.2015 | 22:40  
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