Verletzte bei Messerstechereien in der Nacht

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Experten der Polizei sicherten noch in der Nacht Spuren an den Tatorten. (Foto: Magalski / Themenbild)
Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten nach zwei Messerstechereien in der Nacht in Lünen. Tatorte waren der Lindenplatz und die Münsterstraße.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dortmund kam es am Abend im Bereich Lindenplatz zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Im Laufe der Auseinandersetzung wurden drei Männer aus Dortmund, Gladbeck und Marl mit einem Messer lebensgefährlich verletzt, nach der Versorgung in verschiedenen Kliniken schwebt laut den Behörden mittlerweile keiner von ihnen mehr in Lebensgefahr. Zwei Täter flohen in einem weißen Lieferwagen mit niederländischem Kennzeichen. Kurze Zeit später endete dann im Umfeld einer Gaststätte auf der Münsterstraße ein Streit auf ganz ähnliche Art. Wie Staatsanwalt Henner Kruse auf Anfrage des Lüner Anzeigers berichtet, kam es offenbar zunächst im Inneren zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Gästen. Sonntag gab es weitere Informationen, laut Polizei entbrannte der Streit zwischen einer Gruppe Deutscher und einer Gruppe Nordafrikaner. Die Kontrahenten attackierten sich vermutlich mit verschiedenen Gegenständen, dabei gab es mehrere zum Teil erheblich Verletzte. Ein Mann, der aus der Gaststätte flüchtete, erlitt vor der Tür schwere Verletzungen durch ein Messer. Der Dreißigjährige ist nach Informationen der Staatsanwaltschaft nach einer Notoperation aktuell nicht mehr in Lebensgefahr. Polizisten verhafteten in der Nähe des Tatortes zwei Asylbewerber aus Algerien unter dringendem Tatverdacht. Mordkommissionen ermitteln nun in beiden Fällen.

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