Pappel-Allee am Krähenort ist Geschichte - Neue Bäume werden gepflanzt

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So sah es letzten Donnerstagnachmittag am Krähenort aus.
Aufgestapelte Holzreste sind alles, was von der einst prächtigen Pappel-Allee an der Straße „Am Krähenort“ übrig geblieben ist. Die 45 Bäume mussten gefällt werden, weil sie eine Gefahr für die Bürger waren. Diese Woche wird damit begonnen, 60 Spitzahorn-Bäume zu pflanzen.

Die 45 Pappeln an der Straße „Am Krähenort“ sind gefällt worden. Diese Maßnahme war nötig geworden, weil die über 100 Jahre alten Bäumen zum Sicherheitsrisiko geworden waren.

In der Vergangenheit sind immer wieder Äste einfach so abgebrochen und auf die Straße gefallen. Dreimal schon hatte die Stadt sie eingekürzt. Dies war nun keine Lösung mehr, zumal die Pappeln ihr Lebensalter bereits überschritten hatten, wie Thomas Herkert, Abteilungsleiter Stadtgrün, betonte. „Die Sicherheit geht vor.“
Nachdem die Pappeln gefällt worden waren, konnte man gut erkennen, dass viele durch die Verfaulung von innen ausgehöhlt waren.

Ab Montag werden 60 neue Bäume gepflanzt. Es handelt sich dabei um die Spitzahorne, die säulenförmig wachsen. Mit der Zeit wird die Straße „Am Krähenort“ wieder eine schöne Allee haben.

Es war einmal: Das zweite Foto der Bildergalerie hat uns Frank Möllenhof geschickt. Seine Familie wohnt seit über 100 Jahren im Krähenort. Sein Großvater Emil Möllenhof war vier Jahre alt, als die Pappeln 1908 gepflanzt wurden. Frank Möllenhof, Jahrgang 1964, kennt die Pappel-Allee seit seiner Kindheit. „Obwohl die Bäume direkt bei uns vor der Haustür stehen, habe ich es aus der Zeitung vernommen, dass meine lieben Pappeln gefällt werden.“
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 07.12.2015 | 19:38  
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