RWE und Bürgermeister Kleine-Frauns präsentierten Visionen einer neuen Wohnkultur für Lünen

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„Der Preußenhafen - unsere Idee“, unter diesem Slogan erläuterte Franz Josef Drabig (Leiter Konzernimmobilien RWE) in einer überzeugenden Präsentation die zahlreichen Zuhörer: Vorgestellt wurde die visionär ausgearbeitete Studie einer modernen und zukunftsweisenden Wohnkultur südlich des Hafenbeckens.

Allein schon der Anspruch, eine Wohnanlage des gehobenen Anspruches – durch Schaffung von Tiefgaragen - nicht mit parkenden PKW’s etc. zu belasten, ist ein Gradmesser für einen hohen Freizeitwert, und dieses in Verbindung mit elegant durch das Wohngebiet angeordneten Grachten. Auch die angedachte Erlebnisgastronomie - nahe dem Wasser zugeordnet - lässt auf auswärtige Besucher hoffen.

Wenn auch Gerd Püschel die Informationspolitik des Bürgermeisters im Vorfeld wohl zu Recht und deutlich kritisierte, blieb dem Büro Post & Welters die Zustimmung zu dieser für Lünen einzigartigen Architektur nicht versagt.
Es ist eine Architektur, die einen überdeutlichen Unterschied darstellt zu der auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals jüngst errichteten Triftenteich-Bebauung. Die Einfallslosigkeit, mit der an dieser Stelle eine Siedlung strukturiert wurde, ist nicht zu überbieten.

Ein pikantes Detail: Dem aufmerksamen Besucher der Veranstaltung in den Räumen des Bauvereins ist es nicht entgangen, dass seitens der Leitung der Lüner Planungsverwaltung kein Vertreter zugegen war. Bei einem Projekt dieser gewaltigen Größe schon bemerkenswert.

Allerdings: Das Kern-Team, Leiter Konzernimmobilien RWE und Bürgermeister Stadt Lünen, überzeugte durch ihre Kooperation. Da noch weitere RWE-Flächen in Lünen zu bearbeiten sind, hoffentlich weiter so.

Die Victoria Fläche in Verbindung mit dem Vorschlag „Forensik auf dem RWE-Gelände“ wäre nun die nächstliegende Aufgabe. Die Machbarkeitsstudie seitens DTP/SSR im April 2016 wie auch die positiven Bewertungen der RWE im März 2016 gegenüber der Lüner Stadtspitze müssten nun die Bedenkenträger der Stadtverwaltung letztlich überzeugen.

Herr Drabig! Herr Kleine-Frauns! Bitte übernehmen Sie!!


Hans Laarmann
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