Tipps der Experten helfen an heißen Tagen

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Die Temperaturen kratzen im Moment an der Marke von vierzig Grad. (Foto: Magalski)
Sommer! Die Sonne brennt vom Himmel, die Massen stürmen die Freibäder, doch mit der Temperatur steigt neben der Gefahr von Gesundheits-Problemen für Menschen und Tiere auch die Gefahr von Bränden. Unsere Experten-Tipps bringen Sie sicher durch die heißen Tage.

"Die Hitze stellt für viele Menschen eine körperliche Ausnahmesituation dar, wenn dann noch ungeeignete Bekleidung, Flüssigkeitsmangel und körperliche Anstrengung dazu kommen, wird es auch den Stärksten umhauen", warnt die Feuerwehr Lünen. Vieltrinker sind bei diesem Wetter klar im Vorteil. Mediziner raten zu mindestens zwei bis drei Litern Flüssigkeit, allerdings ohne Alkohol oder Kaffee. Leichtes Essen statt fettiger Kost ist ebenfalls ein guter Hitze-Tipp. Arbeiten mit großer körperlicher Anstrengung verlegt man besser auf kühlere Tage oder wenigstens in die Morgen- oder Abendtstunden. "Sollten sich Anzeichen bei Ihnen oder Ihren Mitmenschen einstellen, die auf eine Hitzebelastung hindeuten, suchen Sie umgehend Schatten auf, lagern Sie den Oberkörper hoch und trinken Sie, aber keinen Alkohol", so die Feuerwehr. Abkühlung verschafft ein kühles Tuch auf der Stirn und im Notfall gibt es über den Notruf 112 schnelle Hilfe.

Auto wird zum gefährlichen Backofen

Die Tipps der Feuerwehr gelten in Teilen auch für Haustiere. Hitze und zu wenig Flüssigkeit können den Tieren genauso schaden wie den Menschen. Kinder und Tiere dürfen bei diesen Temperaturen niemals im geparkten Auto gelassen werden - in wenigen Minuten verwandelt sich der Innenraum in einen Backofen und es droht Lebensgefahr! "Wer Zeuge eines solchen Vorfalls wird, in dem der Fahrer nicht aufzufinden ist, sollte über den Notruf die Polizei informieren", erläutert Nina Vogt von der Polizei in Dortmund. Zeugen sollten im Notruf das Kennzeichen des Wagens nennen, Informationen über den Zustand der Person oder des Tieres im Inneren geben und dann auf das Eintreffen der Polizei warten - ein Muss vor allem auf unübersichtlichen Supermarkt-Parkplätzen. Vogt: "Die Polizei versucht über das Kennzeichen den Halter zu erreichen, gelingt dies nicht und die Lage vor Ort erfordert es, schlagen die Kollegen unter Umständen auch die Scheibe ein - eine vermeidbare Situation." Für Privatpersonen kann es bei eigenmächtigem Handeln am Ende übrigens rechtliche Probleme geben, denn das Zerstören der Scheiben ist in der Regel die allerletzte Option

Waldbrand droht! Rauchverbot in den Wäldern

Brände sind jeden Sommer auf's Neue ein echter "Dauerbrenner". Ein Funke genügt bei großer Trockenheit, schon stehen Gräser, Büsche und Bäume in Flammen. An Autobahnen und anderen Straßen beschäftigen Böschungsbrände durch achtlos aus dem Fahrzeug geworfene Zigaretten immer wieder die Feuerwehren, manchmal reicht aber auch der Brennglas-Effekt einer leeren Glasflasche. "Im Wald gilt während der erhöhten Gefahr eines Waldbrandes außerdem absolutes Rauchverbot und Vorsicht ist auch beim Abstellen des Autos wichtig, denn heiße Teile des Auspuffs oder des Katalysators entzünden in Sekunden trockenes Gras", so Rainer Ashoff, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Lünen. Lagerfeuer in der Nähe von Büschen oder Wäldern sind ebenfalls ein Tabu. Brennt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, ist die Feuerwehr über den Notruf der richtige Ansprechpartner.

Thema "Hitze" im Lokalkompass:
> Heißes Auto für Hunde tödliche Falle
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