Matinee mit Rolf Arno Specht, "HEIMAT / LIEBE" im Kunststern 2014 im Marler Stern

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Die Künstlergemeinschaft „Kunst im Stern“ hatte zur Matinee geladen. Barbara Kindermann-Trelenberg eröffnet sie in der Ausstellung Provokation im ehemaligen Lidl Lokal. Eine multimediale Darbietung mit Text, Klavier, Gitarre und Gehirn gabs im Marler Stern.

Der Marler Künstler Rolf Arno Specht will mehr. Am besten alles und zwar im Ruhrgebiet. Inklusive ganz ganz großem Kino. Da er das aber nicht kriegt, muss er es selber machen.
Er entführte uns in einen Regenwald aus Fördertürmen und ging der Frage nach, wie man ein Gedicht bedient. Ob Wölfe sich schwerere Füße machen können und dass es egal ist, was wir wollen, weil es eh ist, wie es ist.
Bei seiner Nordwärtswanderung schob der Steinkohlenbergbau die Grenzen des Ruhrgebiets nach Norden. Ländliche Versatzstücke wechseln sich mit urbanen Strukturen ab. Die Grenzen des Reviers sind fließend.
Muss eine Stadt schön sein, um zu gefallen? Oder gibt es ganz andere Faktoren, die eine Stadt lebens- und liebenswert machen, und erwächst daraus eine ganz besondere Form von so etwas wie... "Schönheit"?
Seit mehr als 30 Jahren begegnet er bei seinen Reisen im Revier den verschiedensten Menschen. Es geht ihm darum, diese Menschen zu Wort kommen zu lassen und durch die Sammlung von Standpunkten ein authentisches, facettenreiches Bild der Ruhrstadt zu zeichnen.
Wenn die Deiche der Vernunft unter der Last der Worte brechen, wird sich am Ende keiner mehr vor der drohenden Kulturkatastrophe retten können.

"Ihr denkt Euch auch, was macht er da, singt über Industrie
als wär's die große Liebe, denn die vergisst man nie
Wo die Liebe hinfällt, das ist doch ganz egal
ob nach Berlin, zum Nordseestrand, vielleicht sogar nach Marl"









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