Bergbau-Flashmob in der Fussgängerzone Marl Hüls

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Zu einem Bergbau-Flashmob und zum gemeinsamen Singen des Steigerliedes wurde in die Fußgängerzone Marl-Hüls eingeladen. Die Aktion wurde von einem kleinen Programm umrahmt.

Steigerlied zum Abschied des Bergbaus

Einwohner sollten wenn möglich in traditioneller Bergbaukleidung – am Freitag, 19. Juni, um 11.45 Uhr in die Fußgängerzone kommen. Die Auszubildenden der Zeche Auguste Victoria erschienen in ihrer Arbeitskleidung. Auch zahlreiche ehemalige Bergleute waren gekommen. Voll wurde es als die Schüler des Gymnasiums im Loekamp ankamen. Auch Schüler der Pestalotzi Schule waren dabei. Zahlreiche Marktbesucher blieben ebenfalls in der Fusssgängerzone. Dort wurde um 12 Uhr gemeinschaftlich das Steigerlied angestimmt. Vorher hatten die Pfarrer der Hülser Kirchengemeinden gemeinsam ein Gebet für den Bergbau gesprochen. Der Bergbau in Marl hat in Hüls begonnen. Wenn er jetzt bald endet, dürfen wir das nicht geräuschlos hinnehmen. Wer dies genauso empfand war willkommen das Steigerlied zu singen. Auch wenn die Statue der Kaiserin Auguste Victoria erst nach dem Ende des Bergbaus nach Hüls zurück kehrt, war sie für diesen Tag als grosses Bild in der Fußgängerzone zu sehen.

Marl sagt dem Bergbau adé

Ende 2015 schließt die Zeche Auguste Victoria. Aus diesem Anlass möchte die Stadt Marl gemeinsam mit allen Vereinen und Einrichtungen, die sich dem Bergbau verbunden fühlen, die Leistungen der Bergleute würdigen und mit einer Veranstaltungsreihe Abschied vom Bergbau nehmen.

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Das Steigerlied


Glück auf, Glück auf ! Der Steiger kommt,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt, schon angezündt.

Hat’s angezündt, ´s wirft seinen Schein,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
und damit so fahren wir bei der Nacht
ins Bergwerk ein, ins Bergwerk ein.

Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut‘ sein,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht
aus Felsgestein, aus Felsgestein.

Der eine gräbt das Silber, der andere gräbt das Gold.
Und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht,
und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht
dem sein sie hold, dem sein sie hold.

Ade, Ade! Herzliebste mein!
Und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht,
und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht,
da denk ich dein, da denk ich dein.

Und kehr‘ ich heim zur Liebsten mein,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht:
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht:
Glück auf, Glück auf !!! Glück auf, Glück auf !

Wir Bergleut‘ sein, kreuzbrave Leut‘,
denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht
und saufen Schnaps, und saufen Schnaps!

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Marcel Jedl aus Marl | 20.06.2015 | 16:23  
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