Wiederholter Brand auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn, ein verletzter Feuerwehrangehöriger

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Brand "Gewerbe", An der Rennbahn, 30.07.2017 (Foto: Chr. Schell)


Am Sonntagmittag, gegen 12 Uhr, hat es auf der ehemaligen Trabrennbahn gebrannt. Betroffen waren zwei leerstehende Pferdeställe. Beide Brände konnten von der Feuerwehr recht schnell gelöscht werden. Wodurch das Feuer ausgelöst wurde, ist noch unklar. Das Fachkommissariat für Branddelikte hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenshöhe ist nichts Näheres bekannt.

Am Mittag des 30. Juli 2017 kam es auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn in Recklinghausen zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Während des Einsatzes verletzte sich ein Feuerwehrangehöriger.

Um 12:09 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen zur Straße "An der Rennbahn" alarmiert. Beim Eintreffen zeigte sich eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Dachgebälk des vordersten Stallgebäudes. Im Zuge der weiteren Erkundung der Einsatzstelle konnte eine zweite Brandstelle in einem weiteren, baulich getrennten und nicht miteinander verbundenen, allerdings direkt benachbarten Stallgebäudes entdeckt werden.

Durch den Einsatzleiter wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Zur Brandbekämpfung wurde in beiden Abschnitten jeweils eine Drehleiter mit Wenderohr eingesetzt. Ein Innenangriff war in beiden Stallungen nur anfangs möglich und musste im weiteren Einsatzverlauf aufgrund fraglicher Standfestigkeit eingestellt werden. Dadurch war nur noch ein Aussenangriff durch die Einsatzkräfte möglich.

Nach anderthalb Stunden konnte gegen 13:30 Uhr durch den Einsatzleiter die Rückmeldung "Feuer unter Kontrolle" und gegen 14:00 Uhr "Feuer aus" gemeldet werden.

Während der Nachlösch- und Aufräumarbeiten verletzte sich ein ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger (männlich, 47 Jahre) und musste durch den Rettungsdienst mitsamt Notarzt in eines der umliegenden Krankenhäuser transportiert werden. Dort verblieb er vorerst in stationärer Behandlung.

Der Einsatz dauerte bis 15:00 Uhr an, im Einsatz befand sich die Feuerwehr Recklinghausen mit den Löschzügen Feuer- und Rettungswache, Süd, Ost sowie dem Rettungsdienst mit Notarzt und insgesamt 45 Einsatzkräften. Der Löschzug Suderwich sicherte für die Dauer des Einsatzes den Grundschutz für das weitere Stadtgebiet ab.

Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen und verweist auf die polizeilichen Ermittlungen.

Tieren kamen bei dem Einsatz auf dem Gelände der ehemaligen Stallungen augenscheinlich nicht zu Schaden.
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