* Attac ruft zu Bündnis-Demonstration "Wir haben es satt!" auf

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Das globalisierungskritische Netzwerk Attac beteiligt sich mit einem eigenen Block an der Demonstration "Wir haben es satt!" am Samstag in Berlin. Das breite Demo-Bündnis, zu dessen Trägern Attac gehört, fordert unter dem Motto: "Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!" eine Agrar- und Ernährungswende hin zu einer ökologischeren und bäuerlichen Landwirtschaft. Der Schwerpunkt von Attac liegt dabei auf dem Widerstand gegen Freihandel, insbesondere gegen die vorläufige Anwendung und Ratifizierung des Freihandelsabkommens CETA zwischen Kanada und der EU.

"CETA ist der kleine Bruder von TTIP, dem im Eisfach liegenden
Freihandelsvertrag der EU mit den USA. Auch durch CETA sollen
transnationale Konzerne Sonderklagerechte erhalten. Dass in CETA dem
Investor-Staat-Schiedsverfahren ISDS nun das Etikett
'Handelsgerichtssystem ICS' aufgeklebt worden ist, ändert an der Sache
nichts. Weiterhin wird so die Macht großer Konzerne gestärkt, während
Demokratie und Gemeinwohl zunehmend ausgehöhlt werden", sagte Hanni
Gramann vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Doch Agrar- und
Lebensmittelpolitik müssen sich an den Bedürfnissen und Belangen von
Menschen, Tieren und Umwelt orientieren, nicht an den Interessen von
Konzernen. Dafür gehen wir am Samstag auf die Straße!"

Der Attac-Block unter dem Motto "CETA in die Tonne" zieht mit einem
Lautsprecherwagen durch die Straßen. Hanni Gramann: "Unser Motto macht
deutlich: CETA gehört auf den Müll und darf im Februar nicht durch das
Europaparlament ratifiziert werden. Mit dem Abkommen würden
Umweltschutz, Verbraucherschutz und die bäuerliche Landwirtschaft auf
der Strecke bleiben."
* Attac ruft zu Bündnis-Demonstration "Wir haben es satt!" auf

* Eigener Demoblock gegen Freihandelsabkommen CETA

+ Samstag, 21. Januar, 12 Uhr
+ Potsdamer Platz, Berlin


Die Demonstration, zu der viele Tausend Teilnehmer erwartet werden,
startet am Samstag um 12 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin mit einer
Auftaktkundgebung und führt über die Leipziger Straße am Bundesrat und
dem Landwirtschaftsministerium vorbei und schließlich nach einem
Schlenker durch den Tiergarten zum Brandenburger Tor, wo um 14 Uhr die
Abschlusskundgebung stattfindet.

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