Neue Atemschutzübungsstrecke in der Hauptwache der Marler Feuerwehr

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Insgesamt müssen jedes Jahr 1.760 Feuerwehrleute aus dem Kreis Recklinghausen in der Strecke ihre Tauglichkeit für den Einsatz unter Pressluftatmung beweisen, 1.710 Männer und 50 Frauen. 1.196 der Einsatzkräfte sind ehrenamtlich bei der Feuerwehr. Darüber hinaus steht die Atemschutzstrecke in den Räumen der Marler Feuerwehr auch von den Hilfsorganisationen zur Verfügung.

Die Einsatzkräfte absolvieren die Übung in voller, schwerer Schutzkleidung. Sie müssen auf dem Laufband laufen, Fahrrad fahren und die Endlosleiter erklimmen, aber auch in einer Orientierungsstrecke das souveräne Verhalten unter erschwerten Bedingungen in der Dunkelheit unter Beweis stellen. Die Orientierungsstrecke hat dabei einige Hindernisse parat und muss in völliger Dunkelheit bewältigt werden. Laute Geräusche und Lichteffekte sorgen für zusätzlichen Stress – ähnlich der Situation, die die Retter in realen Einsätzen erleben. Sie müssen unter anderem durch Röhren kriechen, sich den Weg auf eine andere Ebene ertasten, Hindernisse überwinden oder Schiebetüren als solche erkennen und öffnen.
Es ist enorm, was unsere Feuerwehrleute bei den Einsätzen leisten, auch die Atemschutzstrecke ist auf dem aktuellen Stand der Technik ist.
Es gibt eine komplett neue Ausstattung an Arbeitsgeräten. Außerdem wurden die gesamte Übungsstrecke erneuert und ein Umkleidebereich für Damen eingerichtet. Neu ist die drahtlose Puls-Überwachung während der Übung, um damit Überlastungen der Einsatzkräfte auszuschließen. Für die Sanierung Atemschutzübungsstrecke hat der Kreis Recklinghausen 250.000 Euro bereitgestellt.

Um den Betrieb der Atemschutzstrecke und die Betreuung der Feuerwehrleute während der Übung kümmert sich – wie schon in der Vergangenheit – die Feuerwehr der Stadt Marl.
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