Am Dienstag (21.3.) gibt es Schwerpunktkontrollen der Polizei auf den Autobahnen rund um Marl

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Raser, Drängler und Handy-Sünder im Visier der Polizei - Kontrollen auf Autobahnen.
Polizisten kontrollieren am Dienstag (21.3.) Raser, Drängler und Handy-Sünder auf den Autobahnen rund um Marl.

"Wir konnten im vergangenen Jahr durch immer wiederkehrende Kontrollen die Zahl der verletzten und getöteten Personen auf unseren Autobahnen im Gegensatz zum landesweiten Trend senken", erläuterte der Leiter der Autobahnpolizei, André Weiß. "Dennoch ist die Zahl von vier Unfalltoten im Jahr 2016 immer noch zu hoch. Denn jeder Tote ist einer zu viel".

Im Rahmen einer landesweiten Aktion stehen insbesondere Verkehrsverstöße, wie das Telefonieren mit dem Handy, das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes und der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Fokus der Beamten.
Die NRW-Polizei kontrolliert am 21. März landesweit einen ganzen Tag lang für mehr Sicherheit auf den NRW-Autobahnen. Insgesamt werden dabei rund 400 Autobahnpolizisten im Einsatz sein. Weil 2016 mit 80 Getöteten rund ein Drittel mehr Menschen auf Autobahnen starben als 2015. Es gibt drei Todsünden, warnt die Polizei. Zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung und zu geringer Sicherheitsabstand. Bei der Aktion werde die Polizei ganz gezielt vor allem dagegen vorgehen.

Häufigste Unfallursache

Zu den häufigsten Unfallursachen insgesamt zählt neben überhöhter Geschwindigkeit immer öfter die Ablenkung. Vor allem der Blick aufs Smartphone ist lebensgefährlich. Das scheint vielen noch immer nicht klar zu sein. Während der Fahrt mal eben online, bedeutet vielleicht für immer offline.
"Schon ein kurzer Blick aufs Handy kann schwere Folgen haben", betonte Professorin Kathrin Lemme von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. "Gerade die Diskrepanz zwischen der kleinen Ablenkung und ihrer verheerenden Wirkung hat die Studierenden sehr beschäftigt. Sie haben deshalb für die Spots bewusst die Fahrerperspektive gewählt."

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