CWH Altlasten verseuchen Grundwasser an der Lippe in Marl

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Der WDR berichtete über die Grundwasserverschmutzung an der alten Werksdeponie der CWH Marl. Von 1944 bis 1988 wurden dort 2,1 Millionen Tonnen Produktionsabfälle gelagert

Das Grundwasser ist mit hochgiftigen Kohlenwasserstoffen belastet. Eine großflächige Dichtwand soll den Ausfluss der giftigen Stoffe jetzt stoppen. Sie wird 1.200 Meter lang. Sie wird in eine Tiefe von 14 Metern reichen. Im Grundwasser wurden hohe Konzentrationen von hochgiftigen und krebserregenden Stoffen gemessen, bei den PAK einen Maximalwert von drei Milligramm pro Liter. Das ist das 10.000-fache, was im Trinkwasser erlaubt wäre. Das Grundwasser fließt Richtung Norden zur Lippe. Der Chemiepark Marl, früher Chemische Werke Hüls, gehört heute zum Konzern Evonik Industries.
Das Grundwasser ist durch die Abfälle aus jahrzehntelanger Chemie-Produktion belastet
Die Lippe ist nur knapp hundert Meter vom Chemiepark entfernt. Schon seit Jahren ist nördlich der Lippe die Grundwassernutzung verboten.
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