Stadt Marl startet eigene Altkleidersammlung

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Der ZBH organisiert die Altkleidersammlung in Zukunft in Eigenregie. Bis zu 70 Container sollen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. (Foto: zbh)

Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) startet in diesem Jahr mit der eigenen Altkleidersammlung. Bis zu 70 Container sollen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. Der Betriebshof organisiert die Sammlung künftig in Eigenregie, um das Aufstellen von illegalen Altkleidercontainern in Marl einzudämmen.

Container werden jetzt aufgestellt

„Wir haben bereits begonnen und werden in den nächsten Tagen und Wochen die Aufstellung unserer Altkleidercontainer fortführen“, sagt ZBH-Leiter Michael Lauche an. Der Betriebshof wird die Container genau dort aufzustellen, wo bereits Altglasbehälter zu finden sind. Oberstes Ziel: Marl soll für die Organisatoren nicht genehmigter Sammlungen unattraktiv werden. Lauche: „Die stadteigenen Behälter werden die Container privater Anbieter ersetzen, die auf den öffentlichen Standflächen nun nicht mehr sammeln dürfen“. Derzeit würden die privaten Behälter sukzessive abgebaut.

Wohnortnahe Verteilung

Nach Auskunft des Betriebshofes können Bürgerinnen und Bürger ihre ausgediente Kleidung demnächst entweder auf dem Wertstoffhof des ZBH abgeben, oder die neu aufgestellten Container in allen Stadtteilen nutzen. „Wir haben uns ganz bewusst für eine dezentrale Sammlung entschieden und wollen die Verteilung wohnortnah über das gesamte Stadtgebiet unterhalten“, erklärt Udo Vadder, Leiter der Abfallwirtschaft beim ZBH. Für ZBH-Chef Michael Lauche ist klar: „Das garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit bei der kommunalen Verwertung von Altkleidern und hat in der Politik eine breite Mehrheit gefunden“.

Karitative Einrichtungen sammeln weiter

Darüber hinaus halten in Marl weiterhin die karitativen Einrichtungen ihre Container und Annahmestellen zur Altkleidersammlung vor. „Jeder Spender sollte daher prüfen, ob er seine Kleider in die Behälter des ZBH wirft oder nicht vielleicht doch bei einer sozialen Einrichtung abgibt“, empfiehlt Udo Vadder. „Bürger, die entweder unsere oder die Behälter der karitativen Einrichtungen nutzen, können sicher sein, dass ihre Kleidung auch Menschen zugute kommt, die sie dringend benötigen“.
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