Pannekopp-Orden 2015, der schwerste Karnevalsorden der Welt aus dem Ruhrgebiet

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(Foto: Geierabend)

Der Geierabend verleiht auch wieder den Pannekopp-Orden 2015. Wer hat ihn verdient? Den schwersten Karnevalsorden der Welt. Gesucht wird auch 2015 wieder eine Person, Einrichtung, Behörde, die sich „besondere” Verdienste erworben hat ums Ruhrgebiet.
Schon im Vorfeld sind 2014 einige Kandidaten ausgeschieden. Die waren nicht so dolle mit ihren "besonderen Verdiensten ums Ruhrgebiet". Macht nix, einfach weiter schackern! Irgendwann klappt es dann auch mit den 28 kilo Stahlschrott an der Kette. Einige Kandidaten hat das Geierteam bereits ausgeschlossen. Einige gekürzte Ausschnitte aus den Begründungen die sie auf facebook veröffentlichten.

Raus sind:

- Der VRR, der Verkehrsverbund, mit seinen "Premiumstädten". In der Reihe der doofen Erfindungen leider keine besondere. Um mehr Preisstufen in eine Stadt packen, sprich einfach mehr kassieren zu können, wird manche Pottkommune "Premium". Essen etwa, Gelsenkirchen nicht. Na ja. Und das war dann auch der Ausschlussgrund.
- Der Dortmunder Tatort, bzw. seine Kölner Produktionsfirma. Weil die zwei Tage pro Folge die Kamera aufs "Dortmunder U" halten, der Kommissar davor grübelt, ansonsten aber Hörde und Marten in Köln-Nippes oder Zollstock drehen. Mh, jetzt sind aber auch Erfurt und Münster in Berlin oder Köln.
- Die Steag-Stadtwerke. Weil Provinzpolitiker und ihre Angesetllten plötzlich große Räder drehen wollen und mit ihren Stadtwerken Kraftwerke in Kolumbien oder sonstwo übernehmen. Da warten sie noch, bis denen der Pannekopp von selbst in den Schoß fällt, oder auf den Kopf.
- Der Evangelische Dortmunder Hundekirchentag. Hunde-Kirchen. Nicht Hunde-Kuchen. Irgendein, natürlich evangelischer, Pastor betet mit Tier und Mitwesen. Ursprünglich sollte Nina Hagen dazu singen. Die ist zwar Tierschützerin, aber im falschen Verein, und wurde wieder ausgeladen. Nina Hagen - von einem Pfaffen aus der Nordstadt. Evangelische Inquisition gefällt . Ist auf der Warteliste. So wie der gestrandete Pottwal, densie auf dem Dortmunder Tierfriedhof beisetzen lassen wollten. Geht erst, wenn wieder siebzig, achtzig Gräber frei geworden sind.
- Die IGBCE. Da hat der Steiger etwas Schiss, schließlich ist er da Mitglied. Anfang des Jahrtausends war die Gewerkschaft schon einmal nominiert, das hat man ihm jahrelang nachgetragen in der bergbaulichen Standesvertretung. Worum es jetzt ginge? Am 1.8.1889 wurde in Dorstfeld der so genannte "Alte Verband" gegründet, die Mutter der IG Bergbau, die erste deutsche Bergarbeiter-Gewerkschaft. Gefeiert wurde das 125-jährige Jubiläum aber nicht. Der Steiger fragte nach, und stieß nur auf Schweigen. Bis dann der Gewerkschafstboss, Michael Vassiliadis, persönlich via Facebook antwortete. Das gefiel dem Lorenbewohner. Und gefeiert wird dann 2015, ganz groß.
- Sören Link, der Duisburger Oberbürgermeister, der autonom Kunstwerke verbietet, weil sie ihn an die Loveparade erinnern. An wen erinnert Link jetzt nur? ...
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