TSV Marl-Hüls haut Herne weg und blickt nach Wanne-Eickel

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Nur selten am Boden: Denn Ertan Temel (li.) war obenauf nach seinem Treffer zum 1:0 gegen Hombruch und beim Siegtreffer im Pokal gegen Herne.
Marl: Loekamp-Stadion | Anfangs läuft der TSV-Motor nicht immer rund, aber wenn die Sportkarrosse von Holger Flossbach auf Betriebstemperatur schnurrt, dann rennt sie wie ein Formel 1-Bolide. Das bekamen zuletzt alle vier Meisterschafts-Gegner des TSV Marl-Hüls einschlägig zu spüren sowie gestern im Pokal Oberligist Westfalia Herne (1:2). Und am Sonntag (15 Uhr) droht das gleiche Schicksal dem DSC Wanne-Eickel.

Zumal der Nachbar in diesem Jahr anscheinend nicht das Format der letzten Kontrahenten des Westfalenliga-Spitzenreiters besitzt. Denn die letzten drei Begegnungen der Flossbach-Elf gehörten in die Kategorie „Favoritentreffen“. Und allesamt entschieden die Blau-Weißen für sich.

Temel in Torlaune

So wie das letzte Gipfeltreffen gegen den Hombrucher SV, der ungeschlagen an den Loekamp anreiste, die Rückfahrt allerdings mit einer 0:2-Niederlage im Gepäck antreten musste. Ertan Temel (75. Minute) und Christian Erwig (87.) schnürten den vierten Dreier in Folge für den Tabellenführer, der damit eine blütenreine Weste behielt. Temel war es auch, der in der 88. Minute mit einem 20-Meter-Schuss Herne im Pokal das Aus bescherte.

Die Verfolger in der Westfalenliga patzten übrigens am letzten Spieltag allesamt, so dass das Flossbach-Ensemble jetzt mit drei Zählern Vorsprung auf Platz eins thront. Mit dieser Empfehlung reist der Liga-Primus zum DSC Wanne-Eickel, der es bislang auf vier Zähler bringt. Nicht unbedingt ein Gegner, bei dem der Hülser Motor aussetzen sollte.
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