TSV Marl-Hüls muss nach Vreden-Pleite zu Paderborner Nachwuchsprofis

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Augen zu und durch: Das ging für Alexander Glembotzki (li.) und den TSV Marl-Hüls gegen Vreden in die Hose, aber am Sonntag bei den Talenten vom SC Paderborn Müssen die Blau-Weißen Wiedergutmachung betreiben.
Der erste Nackenschlag der Rückrunde traf den TSV Marl-Hüls fast unerwartet - und durchaus unglücklich. Doch die 1:2-Pleite gegen SpVg Vreden muss der Westfalenligist umgehend abschütteln, denn am Sonntag (15 Uhr) warten die Nachwuchs-Profis vom SC Paderborn auf die Hülser.

Und der Tabellendritte schielt noch gen Titelgewinn, so dass sich die Jungs von Holger Flossbach warm anziehen müssen. Gegen Vreden lagen sie zwar durch einen Treffer von Marcel Kaiser (48.) in Front, ließen sich mit den ersten beiden Chancen (70., 78.) der Gäste abschießen. Noch bitterer: Beim zweiten Treffer waren die Gäste bereits in Unterzahl.

Fürs Selbstvertrauen der Blau-Weißen ein schmerzlicher Tiefschlag, der in Paderborn nicht nachhallen darf. Zumal sich einmal mehr die große Baustelle des TSV offenbarte:Die Flossbach-Elf braucht viel zu viele Möglichkeiten, um daraus Kapital zu schlagen. Beim äußerst effektiv auftretenden Tabellendritten können sich die Hülser diese Chancen-Verschwendungssucht nicht leisten, ansonsten dürfte es ein unangenehmer Sonntags-Ausflug werden.
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