Limone überlebte, leidet aber wieder

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Ein tolles Mädchen: Schön verschmust - und schön verfressen. (Foto: ST)
Die liebenswerte Limone ist schon weit gereist und hat viel erlebt. Leider wenig Gutes. Auch aktuell läuft‘s im Leben der Mischlingshündin ziemlich unglücklich. Am 11. November wurde Limone als Notfall ins Marler Tierheim gebracht, weil es in ihrem neuen Zuhause nicht geklappt hat.

Dabei litt Limone bereits sieben Jahre ihres etwa zehnjährigen Lebens in einem italienischen Tierheim. Als sie getötet werden sollte, retteten Tierfreunde das Mädchen und nahmen sie mit nach Deutschland.

In italienischen Tierheimen sind Trinkwasser und Essen knapp. Die Hunde werden nur einmal am Tag getränkt und müssen sich beim Futtern gegen Artgenossen durchsetzen. Dadurch wird ihr Verhältnis zu allem, was die Erfüllung der Grundbedürfnisse betrifft, gestört. Sie trinken oft ganz viel auf einmal, weil sie Angst haben, zu verdursten. Sie legen diese Eigenart erst nach einer gewissen Zeit ab. Auch Limone trank im Marler Tierheim anfangs so viel, dass der Verdacht entstand, sie wäre krank. Ist sie nicht, dafür ist sie total verschmust und freut sich über jede Aufmerksamkeit.

Ans Anleinen und an normale Spaziergänge muss sie sich erst gewöhnen. Sie fängt aber langsam an, das Gassi gehen zu genießen. Sie ist sehr verfressen und passt auf ihre Futterschüssel gut auf. Das Tierheim sucht für die italienisch-deutsche Dame ein ebenerdiges Zuhause bei Hunde erfahrenen Menschen.

Wer mehr über Limone wissen möchte, kann sich beim Tierheim Marl/Haltern unter unter 02365/21942 melden.
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