Tolle Leistungen - 25-Stunden-Schwimmen im ENNI-Sportpark Rheinkamp

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Erschöpfte, aber glückliche Sieger. Foto: privat

Bereits zum siebten Mal hatten die Moerser Schwimmvereine und DLRG-Ortsgruppen sowie die ENNI zum 25-Stunden-Schwimmen geladen. Die Starter kämpften – auch für den guten Zweck.

Als die Sieger aufs Treppchen stiegen, war manchem die Erschöpfung anzusehen. Andere hatten es gar nicht bis zur Siegerehrung geschafft. „Einige liegen sicher schon zur Erholung auf der Couch“, sagte Frank Fünders, Bereichsleiter Betrieb der ENNI Sport & Bäder (ENNI), und meinte dies keinesfalls despektierlich, sondern voller Hochachtung. Denn das 25-Stunden-Schwimmen im ENNI-Sportpark Rheinkamp hatte den Sportlern wieder wahre Meisterleistungen entlockt. „Wir haben erneut einen Wettkampf mit einem tollen Gemeinschaftsgefühl und sportlichen Höchstleistungen erlebt. Das 25-Stunden-Schwimmen hat sich bei Kindern, Familien, Vereins- und Breitensportlern etabliert.“ Bereits zum siebten Mal hatten die Moerser Schwimmvereine und DLRG-Ortsgruppen sowie die ENNI zu dem Event eingeladen, das nach drei Auflagen in der Traglufthalle am Solimare jetzt zum vierten Mal in Rheinkamp stattfand.

Ideale Bedingungen


Und dort fanden die Starter erneut ideale Bedingungen vor: So konnten sie sich zwischen ihren Starts ausruhen, um Kraft zu tanken für weitere Bahnen. „Trotz aller Müdigkeit wollten sich jedoch viele Teilnehmer die besondere Atmosphäre beim Schwimmen in der Nacht nicht entgehen lassen“, berichtet Fünders bei der Übergabe der Pokale, Medaillen und Urkunden. Insgesamt schwammen die 300 Teilnehmer in den 25 Stunden zwischen Samstagmorgen und Sonntagmittag 1163,550 Kilometer. Im Vorjahr hatten 225 Teilnehmer fast 1100 Kilometer geschafft. Durchschnittlich legte jeder Starter eine Strecke von 3,985 Kilometern zurück – im Vorjahr waren es pro Schwimmer 5,171 Kilometer, vor zwei Jahren lag der Durchschnitt wie in diesem Jahr bei 3,985 Kilometer. Den Gesamtsieg trug Dieter Klesch mit 48 Kilometern vor Gerd-Emil Teucher (37,6 Kilometer), der extra für diesen Wettkampf aus Thüringen angereist war, davon. Platz eins bei den Frauen belegte Bea Filipiak mit 40,1 Kilometern vor Annemarie Gillmann mit 28,5 Kilometern.

Auch der gute Zweck stand im Vordergrund


Auch dieses Mal stand beim 25-Stunden-Schwimmen nicht allein der Sport im Vordergrund, sondern auch der gute Zweck. Der Erlös aus Startgeldern sowie dem Verkauf von Speisen und Getränken kommt dieses Mal der Kindertafel des Vereins „Klartext für Kinder“ zugute, die den Geldbetrag in Kürze erhält. In den Vorjahren konnten sich bereits die Moerser Lebenshilfe, der Verein „Frauen helfen Frauen“ und die Kinderklinik Bethanien über eine Zuwendung freuen.
Weitere Ergebnisse des 25-Stunden-Schwimmens gibt es im Internet auf www.enni.de.
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