Teilchenphysik im Theater an der Ruhr - ZwischenStücke zeigen "Heisenberg"

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Georgie erfindet sich bei Alex immer neu. (Foto: N. Klinger)

Im Rahmen der ZwischenStücke ist das Staatstheater Kassel mit „Heisenberg“ am Sonntag, 25. Februar, um 18 Uhr zu Gast im Theater an der Ruhr, Akazienallee 61.

Kurz nachdem die Nominierungen der Stücke 2018 bei der Pressekonferenz am 20. Februar bekanntgegeben werden, präsentieren die ZwischenStücke mit „Heisenberg“ ein Stück des beliebten britischen Gegenwartsdramatikers Simon Stephens.

Wenn man ein Teilchen beobachtet, kann man entweder seinen Ort oder seine Geschwindigkeit genau messen. Der jeweils andere Wert verschwimmt. So lässt sich grob die Heisenberg’sche Unschärferelation zusammenfassen, die der deutsche Physiker Werner Heisenberg 1927 im Rahmen der Quantenmechanik formulierte.

Dass auch in Beziehungen der forschende oder liebende Blick gelegentlich die scheinbar offensichtlichen Tatsachen übersieht – davon handelt die Geschichte von Alex, einem älteren Metzger, der seine Ruhe liebt, und Georgie, einer um einiges jüngeren Frau, die ihn eines Tages in einem Bahnhofscafé auf den Nacken küsst. Eine Verwechslung?

Georgie überrumpelt Alex mit immer neuen Versionen ihrer Biografie. Sie sei Killerin, nein, Kellnerin. Sie sei nie verheiratet gewesen, habe keine Kinder. Ihr fast erwachsener Sohn lebe in Amsterdam. Für den scheuen Alex erscheint sie gleichzeitig anziehend und gefährlich. Simon Stephens erzählt in „Heisenberg“ davon, dass ein Leben in jedem Augenblick eine Abzweigung ermöglicht, dass das Normale mitnichten normal ist, das Verrückte dagegen ganz logisch.

Karten kosten 23,50 Euro, ermäßigt 9 Euro und können unter Tel. 599 0188 reserviert oder in der Touristinfo im Medienhaus erworben werden.
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