Das Geschäft am Ende des Lebens: Vortrag in der Styrumer Immanuelkirche

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Welchen Sinn macht eine Parientenverfügung? Geht es bei der Intensivmedizin am Ende des irdischen Lebens um Therapie und Linderung oder nur um das Geschäft und die Auslastung der kostspieligen Apparatemedizin?

Darüber referiert der 49-jährige Anästhesist und Palliativarzt Matthias Rhöns aus Witten am kommenden Mittwoch, 8. Februar, um 19.30 in der Immanuelkirche an der Kaiser-Wilhelm-Straße 21a in Styrum. Der Autor des soeben erschienen Buches „Patient ohne Verfügung - Das Geschäft am Ende des Lebens“ engagiert sich in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und wurde vom Rechtausschuss des Deutschen Bundestages als Sachverständiger zu Rate gezogen.

Er fordert, dass unsere Steuergelder, am Ende des Lebens besser in schmerzlindernde und seelisch entlastende Palliativmedizin und Hospizversorgung statt in eine teuere Gerätemedizin inverstert werden sollten. Nicht die finanziellen Interessen der Ärzte und Kliniken, sondern das Wohl der Patienten und Angehörigen müsse Vorrang haben.
Die Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der der Styrumer Pfarrer Michael Manz eingeladen hat, dürfte nicht nur für betroffene Angehörige von großem Interesse sein. T.E.
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