Mit dem Auto über die Marktstraße

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Foto: Archiv

Sonntagabend, 11. Februar, fuhr ein 26-jähriger Autofahrer mit seiner 23-jährigen Schwester durch die nach dem Karnevalsumzug noch immer gesperrte Fußgängerzone der Marktstraße. An der Havensteinstraße bogen sie ab und fuhren weiter zur Geibelstraße, wo sie von einer Streifenwagenbesatzung angehalten und kontrolliert wurden.

Der Fahrer rannte zunächst fluchtartig zu einem nahegelegenen Haus, kam dann jedoch wieder zurück zu seinem Auto, das er mit geöffneter Fahrertür und laufendem Motor zurückgelassen hatte. Er verhielt sich sofort aggressiv, sah die ihm vorgehaltenen Verkehrsverstöße nicht ein und lehnte alle weitergehenden Maßnahmen rigoros ab.

Polizisten bedroht


Stattdessen begann er laut auf Türkisch herumzuschreien und schrie auch seine noch immer im Auto sitzende Schwester an. Er ließ sich auch durch Zureden nicht beruhigen, setzte sich in sein Auto und fuhr in bedrohlicher Weise auf den Streifenwagen und die Polizisten zu.
Die Polizisten holten den aggressiven Mann jetzt aus seinem Auto und legten ihm Handfesseln an, nachdem er immer wieder versuchte in sein Auto zu gelangen und die Weisungen der Polizisten völlig ignorierte. Jetzt mischte sich auch seine Schwester aktiv in das Geschehen ein, schrie und griff die Polizisten an.

Schwester mischte sich auch ein

Gemeinsam mit einer zusätzlichen Streifenwagenbesatzung wurden beide renitenten Angreifer gefesselt, festgenommen und zu einer genauen Identitätsüberprüfung auf die Polizeiwache transportiert. Alkohol- und Drogentests fielen ohne Befund aus, eine Fahndungsabfrage verlief ebenfalls negativ.
Warum sich die Geschwister so renitent verhalten haben, werden sie bald einem Richter erklären müssen. Die Polizisten werfen ihnen jetzt, neben den ursprünglichen Verkehrsverstößen, auch noch tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung vor.
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