Bargeldverbot wann

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  Berlin: Bundeskanzleramt | Ein Bargeldverbot wäre fatal. Die Entwicklung der globalen Überschuldung zeigt, es droht eine neue Finanzkrise. Schon heute sind die weltweiten Schulden um 40 % höher als zur Finanzkrise 2008. Dieses Problem wird nicht mehr lange durch die Notenbanken kaschiert werden können. Seit Anfang März hat die EZB mit dem Kauf von Wertpapieren wie Staatsanleihen begonnen. Pro Monat nimmt sie Anleihen im Wert von 60 Milliarden Euro vom Markt. Die Käufe sollen bis mindestens September 2016 durchgeführt werden und mehr als eine Billion Euro in die Finanzmärkte pumpen. Die Notenbank erhofft sich davon, die schwache Inflation anzuheben und das Wachstum zu beflügeln. Unsere Notgroschen werden bereits nicht verzinst, damit schleichend weniger wert. Ein Negativzins droht.

Das Ausmaß einer neuen Krise wird erheblich über dem von 2008 liegen. Dazu be-legen die einbrechenden Rohstoffpreise, dass die Weltwirtschaft schon lange nicht mehr so boomt. Ein Crash wird die Folge sein. Im Vorgriff fordern „Experten“, wie der amerikanische Ökonom Kenneth Rogoff und der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger, ein Bargeldverbot. Mit einer Abschaffung des Bargelds nimmt man dem Sparer und Bürger die Möglichkeit, durch Abheben vom Konto, das sauer verdiente Geld vor einer Bankenkrise in Sicherheit zu bringen. Damit ist man dem Bankensystem und den Krisenfolgen völlig ausgeliefert, Griechenland lässt grüßen.

Im Bundesbankgesetz steht dazu: „Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.(der Banken)“ Das bedeutet, dass Giral- und Buchgeld nur Forderungen und damit bloße Versprechen auf Bargeld sind.



Geld mit Annahmezwang der Banken und Sparkassen entspricht nur Bargeld. Die Vorteile von Bargeld liegen auf der Hand: Es ist anonym verwendbar, krisensicher, unabhängig von Banken, billig und schnell einsetzbar.

Bargeldabschaffung: Überwachungsstaat droht

Die Grundlage unseres Geldsystems ist noch das Bargeld. Eine Abschaffung des Bargelds führt unmittelbar in einen Überwachungsstaat. Wir sind dann auf Gedeih und Verderb an die Banken gebunden. Verweigern Banken einen Zahlungsvor-gang, dann können wir diesen nicht ausführen. Die Bank wird buchstäblich zum Vormund, der willkürlich darüber bestimmt, wofür Sie Ihre Finanzmittel einsetzen können. Wir verlieren die Geschäftsfähigkeit. Jederzeit kann festgestellt werden, wer wann, wo, was, zu welchem Preis kauft.

Griechenland zeigt, es kann jederzeit zu einer neuen Regierung kommen. Im Norden Europas zeigt die Tendenz bei der Wahlbeteiligung nicht auf Demokratie. Es besteht die Gefahr, dass der Überwachungsstaat droht, der auf die heutigen spionagetechnischen Möglichkeiten setzt, um die Kontrolle zu erhalten.

Vorsicht ist geboten. Die Bestrebungen zur Abschaffung des Bargelds sind in an-deren Ländern schon weit fortgeschritten. Bei uns kann bei Aldi, Lidl und Co jederzeit mit Plastikgeld bezahlt werden. Nur kleine Geschäfte können und wollen den Kartengesellschaften keine Gebühr zwischen 5% und 3% gewähren.

Oder wir müssen doch die Alternativwährung „KOHLE “ in Umlauf bringen. Ein erster Ansatz ist das Vertrauen in der Nachbarschaft aufzubauen. Unterstützen wir die Schüler und Jugendlichen mit der Taschengeldbörse des Jugendparlaments.
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5 Kommentare
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 29.09.2015 | 21:44  
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Bernhard Ternes aus Marl | 01.10.2015 | 13:38  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 01.10.2015 | 23:41  
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Alexander Wunderlich aus Dortmund-Süd | 08.10.2015 | 19:42  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 08.10.2015 | 22:28  
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