Stehr fragt nach Landesmilliarden für Schulen und sieht hausgemachte Probleme

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Sprecherin Schulausschuss Simone-Tatjana Stehr von der CDU aus Oberhausen im Gespräch zur Schulsituation in Oberhausen. 16.08.2011 Foto: Kerstin Bögeholz / WAZ FotoPool

„Frustrierend und lähmend“

„Laut angekündigt“ habe die Landesregierung Investitionen von zwei Milliarden Euro in die Infrastruktur der nordrhein-westfälischen Schulen, sagt Simone-Tatjana Stehr und fügt an: „Dann aber ist die Landesregierung verstummt. Gestritten wurde nur noch über das Turbo-Abi. Das kostet ja erst einmal nichts. Dabei brauchen unsere Schulen diese zwei Milliarden Euro dringend. Dass Oberhausens Schulleiter einen Beschwerdebrief an die Bezirksregierung geschickt hat, der auch Hilferuf genannt werden könnte, ist doch wohl bezeichnend.“#

Die Fraktionsvorsitzende der Oberhausener CDU und Schulexpertin wünscht sich „klärende Worte“: „Wir hier in Oberhausen sollten überproportional gegenüber anderen, besser gestellten Kommunen profitieren. Vor allem aber sollte endlich klargestellt werden: Wann wird wo investiert?“

Stehr macht aber auch in Oberhausen hausgemachte Probleme aus. Die Schulleiter hätten unter anderem geschildert, dass durch undurchschaubare Strukturen notwendige Maßnahmen wie die Überprüfung technischer Geräte für den Unterricht „in frustrierender und lähmender Weise herausgezögert werden“: „Etwas, das sich im Beispiel der Schulleiter, über ein Jahr hinwegzieht, damit zu erklären, dass bei der Schulverwaltung Leute fehlten, ist schon hanebüchen.“
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1 Kommentar
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Peter Sternitzki aus Oberhausen | 28.09.2016 | 09:52  
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