Höntroper Flüchtlingsunterkunft: Erste Bewohner bezogen am Montag ihr neues Domizil

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Das Team des Deutschen Roten Kreuzes wurde durch die Stadt Bochum beauftragt, den neuen Standort in Höntrop zu betreuen. Fotos (5): Baston

Bereits seit dem vergangenen Montag sind 60 Flüchtlinge in der Unterkunft "Auf dem Esch" angekommen. Vorab gab es die Möglichkeit, die insgesamt acht Leichtbauhallen in Höntrop zu besichtigen.

"Insgesamt gibt es 336 Plätze. Pro Zimmer werden jeweils vier geflüchtete Menschen in Etagenbetten untergebracht", erläutert Peter Krause, Einrichtungsleiter des DRK-Hauses der Generationen, das Platzangebot der neuen Flüchtlingsunterkunft in Höntrop. Sechs der Hallen dienen als Wohneinheiten, eine als Versorgungszelt und die letzte als Verwaltungstrakt, dabei misst jedes Zelt 300 Quadratmeter.

DRK setzt auf Betreuung aus einer Hand


"Alles aus einer Hand", lautet das Motto, dem sich das Deutsche Rote Kreuz in Bezug auf die neue Bleibe für geflüchtete Menschen verschrieben hat. Von der Stadt Bochum beauftragt, ist es zuständig für die Betreuung vor Ort, die Verwaltung, das Catering und die Sicherheit. "Wir haben bereits Erfahrungen in der Unterkunft am Harpener Feld gesammelt. Das Netzwerk unserer Mitarbeiter ist groß und so gehen wir gut vorbereitet an diese neue Aufgabe heran", so Krause. Neben der verschiedenen Versorgungstätigkeiten wird das DRK auch den Deutschunterricht vor Ort organisieren, dabei gibt es Unterstützung aus der Bevölkerung ebenso wie durch die örtlichen Kirchengemeinden.
"Wir freuen uns über die gute Vernetzung, die bereits im Vorfeld entstanden ist. So stehen bereits jetzt rund 80 ehrenamtliche Helfer in den Startlöchern, die in Höntrop auf verschiedene Art und Weise unterstützen werden", erläutert Justine Sharif, die die Betreuungsleitung seitens des DRK in Höntrop übernehmen wird. Unterstützt wird sie dabei von 14 weiteren Arbeitskräften.

Ehrenamtliche Helfer in den Startlöchern


Am vergangenen Freitag kamen zahlreiche Bürger zum Tag der offenen Tür in die Unterkunft. Hier gab es die Möglichkeit, sich zu informieren und gleichzeitig bei einer Begehung die Wohnmöglichkeiten unter die Lupe zu nehmen.
Pro Unterkunft gibt es Platz für maximal 56 Personen. Neben den Vierbettzimmern sind sowohl sanitäre Anlagen als auch ein Aufenthaltsbereich integriert. Von den 60 Neuankömmlingen leben rund 40 Personen im Familienverbund, 20 weitere kamen allein.
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