Trauer um Rolf Schieck

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Rolf Schieck mit der jetzigen Stadtsportbund-Vorsitzenden Gaby Schäfer beim Stadtsportbund-Empfang 2010 kurz nach seinem 80. Geburtstag. (Foto: Andrea Schröder)

Zum Tode von Rolf Schieck, dem ehemaligen Bochumer Bürgermeister sowie Ehrenvorsitzenden des Stadtsportbundes, hat Serdar Yüksel als Vorsitzender der SPD Wattenscheid folgenden Nachruf verfasst:

"Die SPD Wattenscheid trauert um Rolf Schieck. Der ehemalige Bürgermeister ist am vergangenen Wochenende verstorben. Schieck prägte Jahrzehnte die kommunale Politik Wattenscheids und Bochums. 1964 zog er für die SPD als jüngstes Mitglied in den Rat der Stadt Wattenscheid ein, deren Fraktionsvorsitzender er vom 14. Januar 1974 bis zum Ende der Wattenscheider Selbstständigkeit am 31. Dezember 1974 war. Es folgte als Höhepunkt seiner 30 jährigen Karriere das Bürgermeisteramt in Bochum, welches er von 1983 bis 1994 innehatte.

Mit der kommunalen Neugliederung Wattenscheids und Bochums profilierte sich Schieck als Gegner und ging bis vor das Landesverfassungsgericht. Diese Hingabe zeichnete Rolf Schieck nicht nur parteipolitisch sondern auch menschlich aus. Sein Engagement und Verbundenheit für Wattenscheid
waren vorbildlich.

Sein Wahlkreis Günnigfeld/ Südfeldmark sowie seine Mitgliedschaft im Haupt- und Sportausschuss waren fester Bestandteil seines politischen Lebens. Insbesondere sein sportpolitisches Interesse wird den meisten Bürgern in guter Erinnerung bleiben. Der Bochumer Stadtsportbund würdigte dies mit
dem Ehrenvorsitz. 1994 verließ Rolf Schieck auf eigenen Wunsch die politische Bühne, dennoch verfolgte er weiterhin aktiv das kommunalpolitische Geschehen.

Er verstarb kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres. Unser Mitgefühl und Dank gilt seiner Frau und Familie".
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