Hilfe bei Prostatakrebs - Regelmäßige Gruppentreffen und ein aktuelles Angebot

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Prostatakrebs ist mit rund 25 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Im Jahr 2013 wurden in Deutschland knapp 60.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Mit einem Anteil von rund 10 Prozent steht das Prostatakarzinom hinter Lungen- und Darmkrebs an dritter Stelle bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen (Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft). Regelmäßige Vorsorge und ein Aufmerksam machen auf das Thema sind deshalb sehr wichtig.

Einmal erkannt, ist Prostatakrebs eine der Arten, die relativ gut behandelt werden kann. Mit Hilfe von Bestrahlung, Medikamenten oder Operation wird diese Krebsart behandelt. Nicht zu unterschätzen sind dabei auch die psychischen Folgen. Um Betroffenen genau bei diesen zur Seite zu stehen, hat sich die Prostata Selbsthilfegruppe Wesel gegründet.

Die Gruppe ist ein Zusammenschluss aus etlichen Betroffenen. Für einen Austausch über das Thema treffen sie sich einmal im Monat, nämlich immer am ersten Mittwoch im Monat. Bei den Treffen geht es vor allem um einen Erfahrungsaustausch. Die Betroffenen berichten über ihren Krankheitsverlauf und unterhalten sich mit den anderen Teilnehmern darüber. Es werden Tipps und Ratschläge gegeben und gegebenenfalls auch Kontakte ausgetauscht.

Besonders neue Mitglieder können sich so in lockerer Atmosphäre ihre Ängste und Sorgen von der Seele reden. Genau die sind selbstverständlich immer herzlich zu den monatlichen Treffen eingeladen. Dabei ist das Angebot kostenlos und nicht verpflichtend, man kann also kommen, wann man möchte. Aktuell sind rund 23 Mitglieder in der Gruppe, über Zuwachs freut sich die Gruppe also jederzeit. Im Vorhinein des Treffens kann bei weiteren Fragen auch der Leiter der Selbsthilfegruppe, Guido Ostermann, kontaktiert werden.

Am 9. Juni veranstaltet die Prostata Selbsthilfegruppe Wesel zudem eine Veranstaltung zum Thema. In Kooperation mit dem Landesverband Prostatakrebs Selbsthilfe NRW e.V., wird im Haus der Gesundheit des Marien-Hospitals Wesel ein Angebot zum Kontinenztraining für Betroffene geschaffen. Dort wird neben der Theorie hinter dem Themenkomplex - also Anatomie betroffener Körperteile, Krankheitsbilder sowie Auswirkungen beispielsweise auf die Sexualität - besonders ein praktischer Übungsteil für die Teilnehmer geboten, hierbei geht es zum Beispiel um Beckenbodentraining. Auch Raum für Fragen und Gespräche über Prostatakrebs wird gegeben sein.

Der Kurs wird von Physiotherapeutin Susanne Lutter durchgeführt. Sie ist Teil einer geschulten Teams, welches sich auf das Training von Prostatakrebs-Patienten spezialisiert ist. Eine Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen ist erforderlich, maximal 25 Personen können am Angebot teilnehmen. Das Angebot ist kostenlos, auch für Nicht-Gruppenmitglieder, für Verpflegung ist gesorgt.
Bei Interesse können sie Organisator Guido Ostermann kontaktieren. Telefonisch unter der 0281-2068781 oder per Mail an prostata-shg-wesel@gmx.de.
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