„Storchenteam“ stellt im Marienhospital Wesel zum 30. Juni die Schwangeren-Betreuung sicher

Anzeige
Das „Storchenteam“ besteht aus sechs Hebammen: Ulrike Adel, Cosima Brindöpke, Olga Eberhardt, Sylke Metzner, Laura Peters und Carina Quernhorst. (Foto: Zur Verfügung gestellt vom MHW.)

Sie haben sich im St. Willibrord-Spital Emmerich gefunden und arbeiten ab Juli 2017 im Marien-Hospital Wesel: Sechs Hebammen bilden das neu gegründete „Storchenteam Niederrhein“.

Dieses „Storchenteam Niederrhein“ werde - auch nach Verlagerung der Geburtshilfe vom Emmericher Krankenhaus zum Marien-Hospital nach Wesel zum 30. Juni 2017 - eine umfassende und individuelle Betreuung Schwangerer sicherstellen; und zwar zu beiden Seiten des Rheins in den Kreisen Kleve, Wesel und darüber hinaus. Dies geschieht im Rahmen eines Belegsystems am Marien-Hospital, das mit dem St. Willibrord-Spital zum Gesundheitsdienstleister pro homine gehört.

Sechs Hebammen im „Storchenteam“


Das „Storchenteam“ besteht aus sechs Hebammen: Ulrike Adel, Cosima Brindöpke, Olga Eberhardt, Sylke Metzner, Laura Peters und Carina Quernhorst. Sie betonen, dass die Praxen, denen sie bisher angehörten, weiterhin bestehen und dort nach wie vor die Vor- und Nachsorge stattfindet: Hebammenpraxis Emmerich / Rees, Lebensraum Goch, Lebensraum Kleve und Hebammenpraxis Xanten.

„Vertrauen und Wohlbefinden“


Das „Storchenteam“ erklärt: „Jede Frau kann von uns betreut werden“ – und zwar während der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett.
Dabei bieten die sechs Hebammen eine 1:1-Betreuung, die es so am Niederrhein kein zweites Mal gibt.
Das Prinzip ist einfach: Eine Hebamme für eine Frau während der Beleggeburt. Das bedeutet: Sie betreut die Schwangere ab Geburtsbeginn (Blasensprung, Wehentätigkeit) und bei allen anderen stationären Angelegenheiten während der Schwangerschaft.

Beleghebammen kennenlernen


Es besteht die Möglichkeit, im Vorfeld alle sechs Beleghebammen kennenzulernen.
„So findet das Gefühl von Vertrauen und Wohlbefinden schon in der Schwangerschaft seinen Platz.“, betont das „Storchenteam“.

Die Hebammen begleiten alle stationären Aufnahmen ab positivem Schwangerschaftstest. Eine Entbindung mit Unterstützung des „Storchenteams“ ist im Marien-Hospital, wo auch fest angestellte Hebammen arbeiten und das über drei moderne Kreißsäle verfügt, bereits ab der 29. Schwangerschaftswoche möglich.

Chefarzt der Frauenklinik ist Dr. Matthias Imach. Nach dessen altersbedingtem Ausscheiden wird Antoni Wallner, seit 2005 Chefarzt der Frauenhilfe und Geburtshilfe im St. Willibrord-Spital, ab Sommer 2017 die Abteilung in Wesel übernehmen.

Perinatalzentrum Level II


Die meisten Schwangerschaften verlaufen völlig normal und regelrecht. Sollte es jedoch zu Komplikationen im Verlauf der Schwangerschaft kommen, ist das Marien-Hospital als Perinatalzentrum Level II in enger Zusammenarbeit mit der hauseigenen Kinderklinik bestens vorbereitet und ausgerüstet.

Ein Team, bestehend aus Hebamme, Frauenarzt, Kinderarzt, Anästhesist, OP-Team und Säuglingsschwester, steht 24 Stunden zur Verfügung. Sechs neonatologische Intensivbetten in der Kinderklinik ermöglichen auch die Betreuung von Risikoschwangerschaften (z. B. Zwillings- und Drillingsschwangerschaften) sowie die Geburten von extrem frühgeborenen Kindern.

Rechtzeitig anmelden


Auch das „Storchenteam“ arbeitet im 24-Stunden-Dienst inkl. Rufbereitschaft und ist während der Beleggeburt im Marien-Hospital vor Ort. Ab Juli 2017 können die Beleghebammen pro Monat 25 Geburten im Marien-Hospital abwickeln. Deshalb ist eine rechtzeitige Anmeldung sehr wichtig. Bis Dezember sind schon Termine vergeben. Interessentinnen können sich bei Laura Peters per Handy melden: 0151 2013 2882.

Das „Storchenteam“ hat bereits nette Gespräche mit den angestellten Kolleginnen im Marien-Hospital geführt und sich über die Abläufe und Wege im Weseler Innenstadt-Krankenhaus informiert.

Die sechs Hebammen sehen sich gut gerüstet für die künftigen Aufgaben und freuen sich darauf.
Das Logo des Teams zeigt einen fliegenden Storch, der Nachwuchs bringt, vor der Weseler Rheinbrücke.
Die Hebammen hoffen, dass künftig auch viele Schwangere vom Niederrhein Kurs auf Marien-Hospital nehmen werden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.