AWO-Kita in Witten-Stockum wird Sonnenschutz-Kita

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Dirk Holzbrink von der IKK classic (ganz links) und Pia Jansen von Krebsgesellschaft NRW (links unten kniend) mit den Kita-Leiterinnen und zukünftigen Sonnenschutzbeauftragten. Ebenfalls mit dabei Andrea Woite (ganz hinten, zweite von rechts), Fredericke Schwersmann (ganz hinten, dritte von rechts) und Vanessa Daniel-Meier (ganz hinten, vierte von rechts) von der IKK classic. (Foto: Veranstalter)

Wenn die Sonne scheint, macht das Herumtollen im Freien doppelt so viel Spaß. Die Sonnenstrahlen machen gute Laune und geben Energie. Sie bergen aber auch Gefahren, denn zu viel UV-Strahlung führt zum Sonnenbrand. Kinder sind besonders gefährdet.

Jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Damit es nicht dazu kommt, führt die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen in Partnerschaft mit der Krankenkasse IKK classic NRW-weit die Aktion „SunPass“ für Kitas durch. Den Auftakt machen 18 Kitas aus Westfalen. Darunter die AWO-Kita Stockum in Witten.

Bei den Auftaktveranstaltungen am im März hatten die teilnehmenden Kitas erste Gelegenheit, das „SunPass-Projekt“ kennenzulernen und sich auszutauschen. Ziel ist es, sowohl die Kitas als auch die Eltern im Umgang mit Sonnenschutz zu beraten und sie bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen. Im Verlauf der Aktion finden dann Schulungen zur Hautkrebsprävention statt und eine Sonnenschutzvereinbarung wird erstellt.

In dieser legt die Kita unter anderem fest, dass die stärkste Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit gemieden wird, Kinder durch Kopf- und Nackenbedeckung sowie Sonnensegel vor UV-Licht geschützt und nicht bekleidete Hautpartien regelmäßig mit Sonnenschutzmitteln eingecremt werden. Ergänzend erhält jede Kita speziell entwickelte Materialien, um den Kindern spielerisch den gesunden Umgang mit der Sonne zu vermitteln. Kitas, die alle Punkte der Sonnenschutzvereinbarung erfüllen, erhalten schließlich die Auszeichnung „SunPass-Kita“. Mit diesem „Siegel“ erklären sich die Kitas bereit, die Maßnahmen beizubehalten und kontinuierlich auf ihre Effektivität zu überprüfen.
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