Papst Wahl - Kasperle Theater

Die TV Präsentation des neuen Papstes erinnerte mich an meine Kindheit. Ich liebte die Dramatik des Kasperle Theaters. Dann sass ich erwartungsvoll im Kindertheater und wartete darauf, dass sich der rote Vorhang hob hinter dem sich das Kasperle schon in Stellung brachte.
Als sich aber gestern der Vorhang lichtete und ein Klerikaler, der unter Parkinson leidet, auf den Balkon „vorgeführt“ wurde, wartete ich nur noch darauf, dass auch das „böse Krokodil“ hinter dem Vorhang hervorsprang.
Soviel zu meiner Kindheit.
Dass aber der neue Pabst im Rahmen der argentinischen Militärdiktatur durch die „Gnade der späten Geburt“ unschuldig erleuchtet wurde, kann Franziskus für sich nicht in Anspruch nehmen. Es sei denn er hatte bei seiner Beterei keinen Blick mehr für die Realitäten der täglichen Grausamkeiten.
Vielleicht sollte er jetzt die Mütter vom „Plaza de Mayo“ in Rom einladen. Ihre Kinder wurden nicht nur gefoltert, sondern auch lebendig aus den Flugzeugen geworfen. Vermutlich hatten sie keine Zeit mehr zu beten.
Und noch ein Vorschlag:
Vielleicht könnte Franziskus Maxima´s (holländische Königin) Vater Jorge Zorreguieta, zur Zeit der argentinischren Militärdiktatur Staatssekretär, zur Beichte einladen.
Aber bei dem Beichtgeheimnis werden wir natürlich nicht erfahren, was Herr Zorreguieta dem Franziskus zu sagen hat, was der nicht ohnehin schon wüsste.

Autor:

Dr. Mathias Knoll aus Arnsberg

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