Eisenbahnfreunde Hönnetal laden am Sonntag ein
Offene Tür im Bahnhof Binolen

Die Eisenbahnfreunde präsentieren die frisch restaurierte Bahnschranke, die früher am Bahnübergang „Fischkuhle“ in Lendringsen stand.
  • Die Eisenbahnfreunde präsentieren die frisch restaurierte Bahnschranke, die früher am Bahnübergang „Fischkuhle“ in Lendringsen stand.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Uwe Petzold

Vor 25 Jahren gründete sich der „Förderverein Kulturbahnhof Binolen“. Ziel war es damals, das Bahnhofsgebäude in Binolen zu einem Kultur- und Seminarzentrum umzugestalten. 

Balve.  Große Ziele, die sich – wie der damalige und auch heutige Vorsitzender Prof. Michael Schmoll einräumt – letztlich aus verschiedenen Gründen so nicht umsetzen ließen. Der Förderverein Kulturbahnhof Binolen ist dennoch auch heute noch aktiv. Er unterstützt alle Aktivitäten, die rund um den Bahnhof Binolen stattfinden.
Denn im Jahr 2000 zogen die Eisenbahnfreunde Hönnetal das Gebäude und gestalteten es grundlegend zum Vereinsheim und kleinen Eisenbahnmuseum um. Bevor die Eisenbahnfreunde im nächsten Jahr ihren Umzug nach Binolen feiern, gibt es am Sonntag, 13. Oktober, von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ in Binolen. Die Zeiten sind auf den Fahrplan der Hönnetalbahn ausgelegt, denn eine Anreise mit der Bahn wird empfohlen.
Und da wird „Großes in Klein“ geboten. Denn erstmals ist hier das Modell des Uhu-Tunnels mitsamt der beiden dazugehörigen Viadukte hier ausgestellt, dass von den Brüdern Ebe aus Hemer liebevoll nachgestaltet wurde. Es wird – auch das ist eine Premiere – zusammen mit den Modellen der Hönnetalbahn der Eisenbahnfreunde Hönnetal ausgestellt. Darauf freuen sich die Modellbahner der EFH besonders und bereiten sich schon jetzt intensiv vor.
Außerdem ist das historische Stellwerk zu besichtigen und natürlich sind auch die beiden Schienenfahrzeuge „Floh“ und „Kuffi“ im Einsatz zu erleben.
Stolz sind die Eisenbahnfreunde auch auf die weiteren Exponate auf dem Bahnhofsgelände, beispielsweise die frisch restaurierte Bahnschranke, die früher am Bahnübergang „Fischkuhle“ in Lendringsen stand.
Das leibliche Wohl kommt garantiert nicht zu kurz. Kuchen, Kaffee und Pils vom Fass sowie Würstchen vom Grill gehören natürlich dazu.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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